Mo, 18. Dezember 2017

Altmeisterin Riegler

05.01.2016 10:08

"Highlight Gastein"

Selbst mit 42 Jahren hat Claudia Riegler, die älteste Snowboard-Weltmeisterin der Geschichte, noch Spaß und Ziele im Weltcup. Im "Krone"-Interview spricht Riegler über den Start ins neue Jahr, die Heimrennen in Bad Gastein und ihre sportliche Zukunft.

"Krone": Claudia, wie bist du ins neue Jahr gestartet?
Riegler: Weihnachten habe ich mit meiner Familie in Flachau, Silvester gemütlich bei Freunden verbracht. Dazwischen haben wir schon am Hang in Gastein trainiert.

"Krone": Nach den ersten beiden Saisonrennen steht bei dir ein Ausfall und ein elfter Platz zu Buche. Zufrieden?
Riegler: Der Ausfall in Carezza hat weh getan. Da war die Bindung falsch eingestellt, was ich erst später bemerkt habe. Es hat mich sehr irritiert. So etwas kann sogar mit 20 Jahren Erfahrung passieren.

"Krone": Dafür gastiert der Weltcup am Wochenende in Bad Gastein - freust du dich schon auf dein Heimrennen, bei dem du zuletzt Platz fünf geholt hast?
Riegler: Das Nightrace in Gastein ist ein absolutes Highlight! Zusätzlich tut es mir gut, wenn Freunde und Familie zum Heimrennen kommen. Selbstvertrauen gibt mir, dass ich hier schon gute Ergebnisse erzielt habe und den Hang einfach mag.

"Krone": Welche Saisonziele hast du dir gesteckt?
Riegler: Ich will an die Erfolge der letzten Saison (Anm. zwei Siege) anknüpfen und aus jedem Rennen das Beste rausholen. Unter den Top-Fünf am Ende wäre schön.

"Krone": Dafür hast du nur noch fünf Rennen - wie bleibst du zwischendurch im Rhythmus?
Riegler: Am besten ist es jetzt im Jänner,wo wir drei Rennen haben. Zwischendurch starte ich im Europacup, um den Rhythmus zu erhalten.

"Krone": Hast du an den Renntagen fixe Routinen?
Riegler: In der Früh mache immer Yoga. Manchmal höre ich vor dem Start Musik. Mittlerweile weiß ich genau, was ich brauche, um in Rennstimmung zu kommen.

"Krone": Mit 42 Jahren hast du viel Erfahrung - was hat sich in dieser Zeit alles verändert?
Riegler: Die Dichte im Weltcup ist größer geworden. Auch das Material, aber dieser Übergang war eher schleichend.

"Krone": Und bei dir persönlich?
Riegler: Ich habe das Training umgestellt, mache mehr Stabilitätsübungen. Oft macht es so viel Spaß, da merke ich gar nicht, dass ich trainiere. Ohne die Abwechslung wäre ich wohl nicht mehr dabei.

"Krone": Apropos: Wie lange willst du eigentlich noch fahren?
Riegler: Sicher noch bis zur WM 2017 - ich habe ja einen Titel zu verteidigen (lacht). Sollte ich fit bleiben und noch Spaß haben, käme ja auch noch Olympia 2018.

"Krone": Also wird das nicht dein letztes Heimrennen?
Riegler: Nein, das wird ganz sicher nicht mein letzter Auftritt in Bad Gastein sein!

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