Sa, 18. November 2017

Aussage aus 2005

07.07.2015 06:55

Bill Cosby gab zu, Frauen vor Sex betäubt zu haben

Brisante Unterlagen zum Fall Bill Cosby sind vor Kurzem an die Öffentlichkeit gelangt: Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, sollen diese belegen, dass der einst beliebte US-Entertainer Frauen starke Beruhigungsmittel verabreicht habe, um mit ihnen Sex zu haben. Die Unterlagen stammen aus einem Prozess im Jahr 2005. Cosby hatte bis zuletzt versucht, juristisch gegen die Veröffentlichung seiner Aussagen vorzugehen - ohne Erfolg.

Laut AP hatte der 77-Jährige bei dem Prozess, den eine Angestellte der Temple University, Andrea Constand, in Philadelphia angestrengt hatte, ausgesagt, dass er junge Frauen mit dem Beruhigungsmittel Methaqualon, auch bekannt unter dem Namen Quaaludes, gefügig gemacht habe. Allerdings soll das zum Teil mit dem Wissen der Frauen erfolgt sein.

Auf die Frage von Constands Anwältin, ob Cosby das Beruhigungsmittel mit dem Ziel gekauft habe, es bei jungen Frauen einzusetzen, um mit ihnen Geschlechtsverkehr zu haben, antwortete der Schauspieler mit "Ja". Der Prozess wurde 2006 mit der Zahlung einer unbekannten Summe an die Klägerin außergerichtlich beigelegt.

Fall nicht verjährt: Wird Model Cosby zum Verhängnis?
In den letzten Monaten und Jahren hatten mehr als 20 Frauen öffentlich behauptet, von dem Komiker missbraucht worden zu sein. Viele Fälle sind verjährt. Zu einer Anklage ist es bis jetzt nicht gekommen.

Über seine Anwälte hat Cosby die Vorwürfe in der Vergangenheit vehement abgestritten. Doch das Model Chloe Goins könnte dem 77-Jährigen zum Verhängnis werden. Sie hat Cosby Anfang des Jahres angezeigt. Ihr Fall ist sieben Jahre her und damit noch nicht verjährt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden