Do, 19. Oktober 2017

Liebe im Bordell

05.06.2015 16:31

Lucys reicher Prinz saß bereits im Gefängnis

Eine Woche nach der medienwirksamen Traumhochzeit einer Prostituierten mit einem angeblich schwer reichen Geschäftsmann steht der frischgebackene Bräutigam unter Beschuss. Seit 2012 saß er zweimal in Haft. Zuletzt wurde er vor Gericht verurteilt, weil er eine Ex-Freundin massiv bedroht hatte.

Die wahre "Pretty Woman"-Story der niederösterreichischen Prostituierten Lucy (27) und ihres angeblichen Millionärs Klaus Schweikert (57) scheint einige Kratzer zu haben. Das behaupten jedenfalls Justiz-Insider und Menschen aus dem Umfeld des Mannes.

"Diese Vorwürfe sind alle falsch"
Fakt ist: Seit 2012 saß Schweikert zweimal für jeweils mehrere Monate in Haft. Erst in der Justizanstalt Josefstadt, zuletzt in Krems-Stein. Seine Verurteilungen erfolgten wegen gefährlicher Drohungen - Opfer waren ein naher Verwandter und eine ehemalige Lebensgefährtin - und wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt - er wollte sich einer Festnahme entziehen, indem er ein Kleinkalibergewehr gegen Polizisten richtete und ihr Erschießen ankündigte. Schweikert dazu: "Diese Vorwürfe sind alle falsch. Ich hab' noch nie etwas Böses getan. Intriganten machten falsche Anzeigen gegen mich." Gerichtsakten belegen allerdings Anderes.

Ein kleiner Trost für Lucy: Ihr Gatte ist zwar kein Millionär, aber tatsächlich vermögend. 2013 verkaufte er eine von seinen Eltern geerbte Villa in einem Nobelbezirk von Wien. Sein Erlös daraus: 600.000 Euro.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).