Sa, 18. November 2017

Zentralmatura

12.05.2015 13:14

Heinisch-Hosek überlegt einheitlichen Beginn

Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek überlegt, bei der Zentralmatura im kommenden Jahr einheitliche Beginnzeiten an den Schulen zu etablieren. Wie sie am Dienstag vor dem Ministerrat meinte, hielte sie das bei einer Prüfung mit einheitlichen Vorgaben für "relevant". Sollten entsprechende Vorschläge der Landesschulräte kommen, könnte eine entsprechende Änderung kommen.

Mit dem bisherigen Verlauf der ersten Zentralmatura ist die Ressortchefin zufrieden. Die Stimmung in den Schulen sei "relativ gut" und es gebe auch keine großen Pannen. Zuletzt von der FPÖ aufgekommene Kritik, dass an einzelnen Schulen bei der Mathematik-Matura zusätzliche Software zugelassen war, wies Heinisch-Hosek zurück. Der Einsatz dieser Programme führe zu keiner Lösung der Aufgaben und sei daher "zulässig".

Bereits am Freitag hatte die Bildungsministerin ein zufriedenes Zwischenresümee über den Ablauf der standardisierten Reifeprüfung gezogen. Bei der Zentralmatura handle es sich tatsächlich um einen "riesigen Umbruch". Die täglichen Berichte, in denen das Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) darüber informierte, ob alle Schulen die jeweils nötigen Aufgabenhefte erhalten haben, habe sie mit "positiver Nervosität" erwartet, so Heinisch-Hosek. Es sehe bisher danach aus, dass es mit Blick auf die kommenden Jahre keine großen Änderungen im Ablauf brauche.

Mathe-Aufgaben "schaffbar", zweiter Teil "bisschen schwer"
Grundsätzlich zufrieden zeigte sich auch Bundesschulsprecher Lukas Faymann mit den Aufgaben bei der Mathematik-Matura am Montag. "Der erste Teil war jedenfalls fair und schaffbar. Teil zwei war doch einigermaßen schwer - das war aber zu erwarten", so Faymann, der selbst maturierte. Das sei auch der Tenor seiner bisherigen Kontakte mit anderen Schülervertretern gewesen.

"Einige Schüler haben auch gesagt, dass ein paar Beispiele den Übungsaufgaben auf der Bifie-Homepage geähnelt haben - nicht eins zu eins, aber sehr ähnlich", meinte Faymann. Die Mathe-Zentralmatura besteht aus zwei Teilen zu je 24 Punkten. Für ein "Genügend" müssen im ersten Teil zwei Drittel der Aufgaben richtig gelöst, also 16 Punkte erreicht werden - unabhängig von der Punkteanzahl im zweiten Teil. Ausnahme: Im zweiten Teil können noch extra gekennzeichnete sogenannte Ausgleichspunkte gesammelt werden, die für den ersten Teil angerechnet werden.

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