Mo, 20. November 2017

Mehr Disziplin

02.05.2015 21:33

O-Bus-Ärger über freche Parker

Es ist ein täglicher, oft rücksichtloser Kampf, der sich auf Salzburgs Straßen abspielt. Davon kann Salzburg-AG-Betriebsrat und O-Bus-Lenker Peter Oberascher ein Lied singen. Kein Tag vergeht, an dem die groß dimensionierten Stadtbusse nicht irgendwo blockiert werden: "Die Gründe sind immer dieselben. Autofahrer parken oder halten einfach wild und behindern uns damit."

Anlass für Oberaschers Ärger ist der Fall in der Paris Lodron Straße von vergangener Woche, wo ein Falschparker so weit in die Fahrbahn parkte, dass eine O-Bus-Fahrerin nicht mehr vorbei konnte. Die Folge war ein 40-minütiger Stau, bis der O-Bus vorbei gelotst wurde: "Die Kollegin hat richtig gehandelt. Wenn sie gestreift wäre, dann wäre sie schnell in der persönlichen Haftung. Das tut sich niemand an."

Bitte um Rücksicht
Besonders arg geht es auch rund um die Baustelle in der Griesgasse und in der Münzgasse zu: "Dort müssen sich die O-Busse in Zentimeterarbeit durchschieben. Ein Falschparker oder ein Hindernis lassen den Verkehr zusammen brechen. Ähnliche Fälle gibt es in der Rochusgasse, beim Busterminal in der Paris Lodron Straße und bei der Riesenbaustelle in Liefering." Oberascher bittet dringend die Verkehrsteilnehmer mehr Rücksicht zu nehmen.

Doch wie ist es mit den O-Bus-Lenkern, die auch manchmal nicht zimperlich sind? Immer wieder gibt es Beschwerden über grenzwertige Manöver: "Das darf natürlich auch nicht sein. Doch niemand ist fehlerfrei. Ich bitte Probleme zu melden."

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