Mo, 23. Oktober 2017

Deutlich kühler

26.04.2015 13:16

Gleich zwei Kaltfronten vertreiben den Frühsommer

Schlechte Nachricht für alle, die sich durch die hohen Temperaturen der letzten Tage bereits im Sommer wähnten: Am Montag ziehen von Westen her erste Wolken über Österreich und bereiten der angenehmen Wetterlage ein Ende. Laut den Experten der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik bringt am Dienstag eine Kaltfront Regen und deutlich kältere Luftmassen, die durch eine weitere Kaltfront am Freitag auch das lange Wochenende bestimmen.

Südlich des Alpenhauptkammes überwiegen am Montag schon meist dichte Wolken. Dazu regnet es häufig, vor allem in Tirol und Kärnten. Weiter im Norden und Osten präsentiert sich das Wetter anfangs noch von seiner sonnigen und trockenen Seite. Nachmittags bilden sich jedoch auch dort vom Berg- und Hügelland ausgehend Quellwolken sowie regionale Regenschauer. Gegen Abend schließlich verdichten sich die Wolken generell. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus südlichen Richtungen. Die Temperaturen bewegen sich in der Früh zwischen sechs und zwölf Grad, tagsüber werden noch einmal 16 bis 25 Grad erreicht.

Am Dienstag dominieren dann im Zuge einer Kaltfront von der Früh bis zum Abend dichte Wolken und zum Teil kräftiger Regen. Letzte Wolkenlücken im äußersten Osten schließen sich rasch. Mit dem Regen sinken während der Nachmittagsstunden auch die Temperaturen und die Schneefallgrenze deutlich. Bis zum Abend schneit es teils auf Lagen unter 1.000 Meter Seehöhe herab. Der Wind bläst lebhaft bis stark aus West bis Nordwest. Die Temperaturen bewegen sich in der Früh zwischen sechs und zwölf Grad, tagsüber werden dann aber nur mehr neun bis 16 Grad erreicht - mit den höchsten Werten im Osten.

Am Mittwoch überwiegt in weiten Teilen des Landes wieder der Sonnenschein, wenn auch mit deutlich niedrigeren Temperaturen als an der Vorwoche. Im Tagesverlauf bilden sich zwar ausgehend vom Bergland einige Quellwolken, die Schauerneigung ist aber gering. Der Wind bläst am Alpenostrand noch mäßig bis lebhaft aus Nord, sonst ist es nur schwach windig. Die Frühtemperaturen betragen null bis acht Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwölf bis 17 Grad.

Im Westen verläuft der Donnerstag bereits ab den Morgenstunden wechselnd bewölkt, im Tagesverlauf steigt die Schauertätigkeit deutlich an. Überall sonst scheint zunächst noch vereinzelt die Sonne, ab Mittag breiten sich dann aber ausgedehnte Wolkenfelder und Regenschauer aus. Der Wind weht am Alpenostrand sowie in Föhnstrichen an der Alpennordseite mäßig bis lebhaft aus Südost bis Süd. Die Frühtemperaturen liegen zwischen zwei und sechs Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen 13 und 19 Grad.

Am Freitag bringt der Durchzug einer weiteren Kaltfront von Nordwesten her ausgerechnet zu Beginn des langen Wochenendes verbreitet dichte Wolken, Regen und Regenschauer. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlicher Richtung. Die Frühtemperaturen betragen drei bis elf Grad, die Tageshöchsttemperaturen neun bis 16 Grad.

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