Mi, 22. November 2017

Bäume beschädigt

09.04.2015 07:24

Tierhasser (76) tötete 20 Rehe mit Trittfallen

Weil ihm Rehe seit Jahren immer wieder seinen heiß geliebten Wald durch Wildverbiss beschädigt hatten, startete ein 76-Jähriger aus Niederwaldkirchen in Oberösterreich einen brutalen Rachefeldzug: Er vergrub Fallen, wodurch die Läufe der Tiere abgezwickt oder verstümmelt wurden. So kamen 20 Rehe und Bambis auf grausame Weise ums Leben.

Seit etwa fünf Jahren soll der Pensionist aus Niederwaldkirchen sein grausames Unwesen getrieben haben. Erst durch einen anonymen Hinweis, als nämlich eine Falle im Forst entdeckt und daraufhin die Polizei alarmiert worden war, kamen die unfassbaren Quälereien des 76-Jährigen ans Tageslicht.

Dieser liebte seinen Wald über alles, war ganz fanatisch. Doch immer wieder entdeckte er Schäden an den Bäumen - verursacht durch Rehe. Das trieb den 76-Jährigen auf die Palme, er forderte eine Erhöhung der Abschussquote in seinem Wald - doch ohne großen Erfolg.

Trittfallen selbst zusammengebastelt
Daraufhin dürfte der Mann einen immer größer werdenden Hass auf die Jäger und vor allem auf die Rehe entwickelt haben - bis er zur blutigen Selbsthilfe griff: Er bastelte aus alten Eisenteilen gefährliche Trittfallen, die er am Waldboden versteckte. In diese tappten die Tiere und verletzten oder verstümmelten sich dabei ihre Läufe. "Mit den Fallen wollte er Rehe verletzen, um dadurch einen Abschuss durch Jäger zu erzwingen", so ein Polizeibeamter.

Auf diese schreckliche Weise verendeten insgesamt an die 20 Rehe. Als die Polizei nun den 76-Jährigen ins Gebet nahm, zeigte er sich überrascht, legte aber dann ein Geständnis ab.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).