So, 19. November 2017

Skandalautor

09.02.2015 15:00

Uli Brée: Der Mann hinter den „Vorstadtweibern“

Er bezeichnet sich selbst als "Schnellschreiber", ärgert sich über Vergleiche mit den "Desperate Housewives" und verrät das Highlight der ersten Staffel. Die "Krone" traf Uli Brée, den Autor der ORF-Erfolgsserie "Vorstadtweiber", zum Interview.

Krone: Wie kam es eigentlich zu den "Vorstadtweibern"?
Uli Brée: Als Vorgabe bekam ich von Programmdirektorin Kathrin Zechner nur den Sendungstitel. Abgesehen davon hat sie mir vollkommen freie Hand gelassen. Mir war auch sofort klar, um was es im Drehbuch gehen muss – Weiber in der Vorstadt.

Krone: Wie lange dauert es von der Idee bis zum fertigen Drehbuch?
Uli Brée: Das ist im Herbst 2013 sehr rasch gegangen, ich falle in die Kategorie "Schnellschreiber". Ich lebe mit den Figuren im Drehbuch mit, die ganzen Abgründe, die Extreme, das hat mich selber so gefesselt, dass ich Lust hatte, ununterbrochen weiterzuschreiben.

Krone: Böse Zungen behaupten, dass die "Vorstadtweiber" bloß eine Kopie der "Desperate Housewives" sind?
Uli Brée: Natürlich kannte ich die "Desperate Housewives", aber ich habe mich überhaupt nicht daran orientiert. Unsere Damen sind viel mutiger und viel durchtriebener!

Krone: Diese Serie ist ja nicht Ihr erster Quotenerfolg. Was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?
Uli Brée: Ich könnte liebe Fernsehware mit netten Quoten machen. Aber für den richtigen Quotenerfolg gehört der Zuseher überrascht und gefordert. Er muss sich mit den Figuren identifizieren können! Was glauben Sie, wie oft ich im Fitnessstudio angesprochen werde, weil sich jemand in den Figuren wiedererkennt.

Krone: Haben die Figuren auch autobiographische Züge?
Uli Brée: (lacht) Aber natürlich, in jeder der "Vorstadtweiber" steckt auch ein wenig Uli Brée.

Krone: Ein Ausblick auf die kommenden Folgen?
Uli Brée: Ohne zu viel zu verraten, wird in Folge acht über Leben und Tod entschieden. Eine Hauptfigur wird sterben!

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