Di, 21. November 2017

Empörung über Sager

15.01.2015 14:04

Karl Lagerfeld: Sozialhilfe nur für gut Gekleidete

Karl Lagerfeld ist der Meinung, dass nur gut gekleidete Menschen Zuschüsse erhalten sollten. Wenn es nach ihm ginge, sollten Sozialleistungen gegen Bonus-Systeme eingetauscht werden und Extrazahlungen nur an jene ausgeschüttet werden, die sich anstrengen. Lagerfeld ist zwar für kontroverse Aussagen berühmt, doch dieser Angriff auf ärmere Menschen dürfte für Empörung sorgen.

Im Interview mit dem britischen Magazin "Stylist" hat er auf die Frage, was er tun würde, wenn er König wäre, gesagt: "Ich würde die Leitung der Style-Polizei übernehmen und erbittert gegen Nachlässigkeit kämpfen." Und weiter: "Gut zurechtgemacht zu sein ist keine Sache der Mittelschicht. Sozialleistungen für Familien würden ersetzt werden durch Unterhaltszahlungen für die, die sich Mühe geben."

Der 81-Jährige würde es außerdem gerne sehen, dass Eltern ihre Kinder weiterbilden. Er erklärte auch warum: "Das Wörterbuch auswendig zu lernen sollte obligatorisch sein. Eine Seite pro Tag, wie meine Mutter es von mir erwartet hat, als ich klein war. Und die Eltern sollten ihre Kinder abends abfragen. Ich würde jeden zwei oder drei Sprachen lernen lassen. Dreisprachig zu sein ist essenziell, es öffnet dir neue Türen, öffnet deinen Geist und hilft, Krankheiten wie Alzheimer zu vermeiden."

Außerdem schimpft der Fashion-Mogul: "Ich würde den Idioten den Krieg erklären. Und den Ungebildeten, kleinkarierten Leuten und denen, die wieder ein geteiltes Deutschland inklusive Grenzen und so möchten."

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