Do, 23. November 2017

Schön war‘s

10.12.2014 06:00

Die schrägsten Wetten aus „Wetten, dass..?“

Am Samstag geht eine Ära zu Ende: Die letzte Ausgabe der Abendunterhaltungsshow "Wetten, dass..?" wird ausgestrahlt. Auch wenn die Sendung längst von gestern ist und tatsächlich in die Weiten der Fernsehgeschichte gehört, ist es doch ein Abschied mit ein wenig Herzschmerz.

Denn so manche lustige und schräge Wette ist uns in lieber Erinnerung geblieben. Hier sind noch einmal die Wett-Highlights aus 33 Jahren – Hunde und Bagger waren dabei besonders beliebt.

So wurde ein herziger Border-Collie namens "Rico" 1999 zum absoluten TV-Liebling, weil er 77 Spielzeuge am Namen unterscheiden konnte. Auf Befehl von Frauchen Susanne Baus brachte er den benannten Gegenstand. Auch Tim Vetter konnte sich 2007 auf seinen Partner mit der kalten Schnauze verlassen. Er wettete, dass er einen Hundenapf schneller ausschlabbern könne als sein Labrador "Lucky". Leider verloren - dennoch gefiel die Wette den Fernsehzuschauern am besten. Der Hund "Sweet Pea" entzückte im selben Jahr, als er mit einem Glas Wasser auf dem Kopf eine Treppe herauf und runter balancierte.

Mit Baggern wurden in den Jahrzenten der Sendung unter anderem Socken mit Wäscheklammern aufgehängt, Baggertennis gespielt und Basketballbälle in Körbe gepfeffert.

Wirklich lustig waren die Wetten "Fußgeruch" und "Kuhschmatzen". Im Oktober 2009 erkannte der 47-jährige Thomas Schuster 23 Frauen mit verbundenen Augen an ihrem Fußgeruch. Der "Stiefel-Schnüffler" weigerte sich aber, sein Können noch einmal in einer ZDF-Show zu beweisen. Achim Jehler wiederum konnte am 8. Dezember 2007 seine Kühe beim Apfelfressen an ihren Schmatzgeräuschen erkennen.

In der "Wetten, dass..?"-Sendung am 30. April 2011 wurden die Lehrerin Julia Thiele und ihr Freund Malte Poppinga Wettkönige. Thiele konnte allein am Schulterzucken ihres Freundes Musiktitel erkennen. Ob dabei alles mit rechten Dingen zuging? Wenigstens einmal raunte er seiner Freundin einen Songtitel ("Pretty Woman") deutlich hörbar zu. Doch nur ein Betrug wurde in all den Jahren entlarvt: 1988 schlich sich "Titanic"-Redakteur Bernd Fritz in die Sendung ein und behauptete, die Farbe von Buntstiften am Geschmack zu erkennen. In Wirklichkeit linste er unter seiner Augenbinde hindurch.

Sexistische, eklige oder zu gefährliche Wetten wurden vom ZDF abgelehnt: So wettete zum Beispiel einmal jemand, er würde es schaffen, einen mit zehn Litern Wasser gefüllten Eimer mit seinem Penis tragen zu können. Ein anderer wäre offenbar gerne mit vielen Damen auf Tuchfühlung gegangen und wettete, er könne durch Küssen eines weiblichen Schlüsselbeins deren Herkunftsland erraten. Auch der Vorschlag, sechs von 20 Zigarettenmarken durch Küssen der betreffenden Raucherin zu erkennen, wurde eine Absage erteilt. Den Gehalt an Frostschutzmittel im Kühlerwasser durch Schmecken festzustellen, schaffte es ebenfalls nie in die Sendung.

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