Mi, 22. November 2017

Ski-Boss sauer

31.10.2014 15:18

Sportlerwahl: Aufstand in der Partynacht

Während David Alaba am Donnerstagabend strahlte, gingen beim Skiverband die Wogen hoch - Boss Peter Schröcksnadel sprach während der Gala zum Sportler des Jahres in Wien sogar von einem Boykott.

ÖSV-Boss Peter Schröcksnadel mit böser Miene - Sportdirektor Hans Pum war erzürnt. "Ja, ich gebe zu, ich bin ziemlich angefressen", fand Pum über den Ausgang der Sportlerwahl klare Worte. Dass David Alaba nach seinem Triumph im Vorjahr den Titel Sportler des Jahres verteidigen konnte und somit Österreichs Alpin-Helden auf die Plätze verwies, hatte bei der "Nacht des Sports" im Austria Center Vienna viele verblüfft.

Schröcksnadel: "Von uns braucht keiner mehr zu kommen"
"Von uns braucht keiner mehr zu kommen. Wie man sieht, klappt das bestens mit der Video-Konferenz", so Peter Schröcksnadel sarkastisch. Sogar George Alaba war sprachlos. "Es ist echt toll, aber natürlich tut es mir auch für Marcel Hirscher leid", so der Papa von Österreichs Star-Kicker. ÖFB-"General" Gigi Ludwig konnte sich allerdings einen Scherz nicht verkneifen. "Jetzt haben uns jahrelang die Skifahrer gerollt, nun können wir es einmal zurückgeben."

Teamchef Marcel Koller zeigte sich hingegen gelassen. "Das Ergebnis ist sehr schön für David und natürlich den österreichischen Fußball. Aber ich dachte auch, dass Hirscher das Rennen macht." Wie wahrscheinlich der Großteil der anderen Party-Gäste.

Mayer kam mit Kniestütze
Bitter auch, dass Slalom-Olympiasieger Mario Matt nur auf Platz drei landete - und Abfahrts-Star Matthias Mayer mit Rang vier komplett abgeschlagen war. Der Schock über den Ausgang der Wahl war aber zumindest bei ihm schnell verdaut. Aufgrund seines Innenbandeinrisses kam der Kärntner mit einer Kniestütze. "Alles nur Show." Die kam bei der Lotterien-Gala "Nacht des Sports" auch nicht zu kurz. "Es war ein gelungener Abend, an dem es viel zu diskutieren gab. Was Besseres gibt es doch gar nicht", scherzte Sporthilfe-Boss Toni Schutti.

Andreas Bourani und Milow sorgten für musikalische Höhepunkte - Samuel Koch und Marlies Schild für die emotionalsten. Alexander Radin stand glücklich für Fragen in der Mixed-Zone parat, er wurde mit dem "Special-Olympics"-Award ausgezeichnet. Während Thomas Morgenstern auch einiges zu feiern hatte. An seinem 28. Geburtstag zeigte er sich mit neuem Glück. Sieht so aus, als würde ihm die nette Begleitung richtig gut tun.

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