Mo, 20. November 2017

Happy End

28.10.2014 09:33

Angeschossener Storch ist endlich wieder flugfähig

Ein glückliches Ende fand nun die Geschichte um jenen Storch, der im Mai dieses Jahres im burgenländischen Pamhagen von einem Unbekannten angeschossen und in die Eulen- und Greifvogelstation Haringsee (EGS) gebracht worden war. Das Tier, das einen offenen Flügelbruch und eine abgebrochene Schnabelspitze hatte, lief Gefahr, für immer flugunfähig und damit Dauerpatient zu bleiben. Mitte September begann der Storch aber dann doch wieder zu fliegen.

"Zunächst flog er nur kurze Strecken, um seine Muskulatur wieder zu trainieren", berichtet Brigitte Kopetzky von der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten". "Mittlerweile schafft er auch schon längere Distanzen. Dennoch hat er sich dieses Jahr noch nicht dem Vogelzug nach Süden angeschlossen und wird den Winter noch in der EGS verbringen."

Storch fühlt sich in der Station offenbar wohl
Da der Storch den Vogelzug schon einmal mitgeflogen ist, kann er dies auch nächstes Jahr wieder tun; nur Jungtiere, die im ersten Jahr nicht mitfliegen, erlernen es auch später nicht mehr. Das Leben in der EGS scheint dem Storch aber ohnehin zu behagen: Mit den restlichen acht Artgenossen, die derzeit in der EGS sind, versteht er sich prächtig.

Auch ein Partner ist schon in Sicht
Ganz besonders scheint es ihm aber ein bestimmter Artgenosse angetan zu haben. Brigitte Kopetzky: "Oft stehen sie ganz dicht beieinander, klappern gemeinsam und tauschen kleine Ästchen aus. Wir sind alle sehr gespannt, ob die beiden ein Paar werden." Da trifft es sich auch gut, dass die Mitarbeiter der EGS gerade erst ein Storchennest fertig gebaut haben.

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