Mi, 13. Dezember 2017

Infokampagne

20.10.2014 17:45

500 Ebola-Warnplakate auf Airports und Bahnhöfen

Nachdem zahlreiche Staaten bereits für den Kampf gegen die Epidemie Ebola aufgerüstet haben, zieht jetzt auch Österreich mit einer Plakatkampagne nach. Sogenannte Eingangsscreenings bei der Einreise auf Flughäfen wird es laut Gesundheitsministerium derzeit aber nicht geben. Dort setzt man eher auf Information.

500 Infotafeln in Deutsch, Englisch und Französisch ließ Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser am Montagvormittag auf Österreichs Flughäfen und Bahnhöfen anbringen. Damit soll an die Eigenverantwortung von Reisenden appelliert werden.

"Kommen Sie aus Westafrika oder dem Nahen Osten zurück?", "Haben Sie Fieber, Husten, Atemnot oder Brustschmerzen?", "Hatten Sie Kontakt mit Erkrankten in folgenden Ländern?" - wird eine dieser drei Fragen mit Ja beantwortet, soll umgehend Alarm geschlagen werden, eine Notfallhotline (050/55-555) wurde eingerichtet.

Vorerst keine Schnelltests geplant
Schnelltests bei der Einreise aus Risikoländern wird es vorerst nicht geben. "Der Grund ist leicht erklärt, wir haben keine Direktflüge", sagt eine Sprecherin. Grundsätzlich sei Österreich "gut vorbereitet" und "sehr wachsam" was eine Ausbreitung von Ebola in Europa betreffe, so Oberhauser. "Es gibt seit Monaten einen Krisenstab."

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