Do, 23. November 2017

Eishockey-A-WM

12.05.2014 22:43

Weiter souverän: Russland fertigt USA mit 6:1 ab

Angeführt von Superstar Alexander Owetschkin marschiert Russland weiter souverän durch die Gruppenphase der Eishockey-WM in Minsk. Jüngstes Opfer der Mannschaft von Trainer Olegs Znaroks wurden am Montag in Gruppe B die USA, die mit 1:6 untergingen. In Gruppe A feierte Olympiasieger Kanada einen mühevollen 4:3-Sieg über Tschechien. Die Schweiz und die Slowakei stehen unterdessen auch nach drei Spielen noch ohne Sieg da.

Die Russen veranstalteten vor 14.124 Zuschauern in Minsk ein munteres Scheibenschießen gegen mitunter hilflose US-Amerikaner. Nikolai Kulemin (7.), Alexander Owetschkin (19./Penalty), Wiktor Tichonow (21., 40.), Jewgeni Kusnezow (30.) und Sergej Plotnikow (32.) erzielten die Tore für die nach dem unrühmlichen Olympia-Turnier wiedererstarkte Eishockey-Großmacht. In der Tabelle setzte sich Russland mit einer makellosen Bilanz von drei Siegen und dem daraus resultierenden Maximum von neun Punkten vorerst um drei Zähler von der US-Auswahl ab. Auf Platz drei folgt Weißrussland.

Kanada rettet hauchdünne Führung über Zeit
Kanada musste für seinen zweiten Sieg beim WM-Turnier hingegen in der Schlussphase noch hart arbeiten. Trotz einer eigentlich komfortablen 4:1-Führung im Rücken wurde es noch einmal eng für den Olympiasieger, nachdem sich die Tschechen durch Jiri Novotny (53.) und Tomas Hertl (54./PP), der nach einem Schuss von Jaromir Jagr abstaubte, wieder herangekämpft hatten. Die Kanadier retteten den hauchdünnen Vorsprung in den letzten Minuten aber über die Zeit.

Vorjahresfinalist Schweiz leidet an Erfolgslosigkeit
Nach dem vierten Tag noch ohne vollen Erfolg sind die Schweiz und die Slowakei. Die Eidgenossen mussten sich in Gruppe B Gastgeber Weißrussland mit 3:4 geschlagen geben, den Siegtreffer erzielte Michail Grabowski im Finish (58.). Im vergangenen Jahr waren die Schweizer unter Trainer Sean Simpson bei der WM von Sieg zu Sieg geeilt, ehe sie im Finale von Schweden gestoppt wurden - jetzt ist für die noch punktelose Truppe sogar das Viertelfinale in Gefahr. Pikanterweise soll der weißrussische Nationalcoach Glen Hanlon der Zeitung "Blick" zufolge Nachfolger von Simpson werden, der nach der WM aufhört.

Frankreich dreht Partie gegen Slowakei
Frankreich verwandelte in der Gruppe A einen 1:3-Rückstand gegen die Slowakei noch in einen 5:3-Sieg und fuhr den zweiten Sieg nach dem Auftakterfolg gegen Kanada im Penaltyschießen ein. In der Tabelle liegen die Franzosen nach dem vierten WM-Tag hinter Kanada, Norwegen und Schweden auf Rang vier. Die Slowakei rangiert auf dem ernüchternden siebenten Platz.

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