So, 19. November 2017

Gefährliche Funde

07.04.2014 17:19

Fliegerbomben in Wien und Graz entdeckt

Eine 125 Kilogramm schwere Fliegerbombe ist am Montagmorgen bei Bauarbeiten auf dem ÖBB-Gelände im Wiener Bezirk Floridsdorf gefunden worden. Das Gebiet rund um die Ruthnergasse wurde für rund eineinhalb Stunden großräumig gesperrt, umliegende Häuser wurden evakuiert. Ebenfalls auf einer Baustelle wurde am Vormittag in Graz eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das Kriegsrelikt konnte am Nachmittag entschärft werden.

Laut Polizeisprecherin Barbara Riehs wurde die Exekutive in Wien kurz vor 8 Uhr alarmiert. Der Entminungsdienst rückte an und entschärfte die Fliegerbombe an Ort und Stelle. Mehrere Straßen rund um den Fundort waren zurvor gesperrt worden, Staus im Frühverkehr waren die Folge.

Auch einige Schnellbahnlinien waren von den Sperren betroffen. So verkehrten die S1, S2 und S7 über eine Stunde zwischen den Stationen Floridsdorf und Leopoldau nicht. Gegen 9.30 Uhr konnten sämtliche Sperren wieder aufgehoben werden.

Evakuierungen nach Fund von Weltkriegsrelikt in Graz
Auch in Graz wurde am Montagvormittag gegen 10 Uhr eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Der 250 Kilogramm schwere Blindgänger war im Zuge von Bauarbeiten für einen Wohnbau in der Niesenbergergasse nahe dem Grazer Hauptbahnhof entdeckt worden.

Straßensperren wurden eingerichtet, zudem mussten unter anderem ein Schulungszentrum der Lebenshilfe sowie ein Kindergarten und etliche Wohnungen evakuiert werden. Für jene Bewohner, die nicht in ihre Räumlichkeiten zurückkehren konnten, wurde eine Versorgungsstelle im Hirtenkloster eingerichtet, hieß es von der Einsatzleitung.

Gegen 17 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden: So gelang es dem Entminungsdienst, das Kriegsrelikt zu entschärfen und abzutransportieren. Nach rund sieben Stunden konnten daher sämtliche Sperren rund um das Areal aufgehoben werden und die Bewohner wieder in ihre Häuser zurückkehren.

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