So, 19. November 2017

Verfolger im Nacken

28.01.2014 15:55

Moss in düsterer McQueen-Kampagne kaum zu erkennen

Orangerote kurze Haare, helle Augenbrauen, kaum Make-up: In der neuen Frühjahrs-/Sommerkampagne des britischen Modehauses Alexander McQueen ist Kate Moss fast nicht zu erkennen. Starfotograf Steven Klein setzte die 40-Jährige düster in Szene. Düster ist dann auch der Kampagnenfilm, in dem das Supermodel von einem Unbekannten verfolgt wird.

Inspiration für den Kampagnenfilm sowie die Bilder lieferte "Peeping Tom" ("Augen der Angst"), ein britischer Thriller aus den 60er-Jahren mit Karlheinz Böhm in der Hauptrolle. Darin verfolgt ein eher unauffälliger Kameramann nachts Frauen, bringt sie um und hält auf Fotos ihren angsterfüllten Gesichtsausdruck fest. Auch Kate Moss wird im Kampagnenfilm verfolgt und stets durch ein angedeutetes Fadenkreuz beobachtet. Der Unbekannte setzt Moss durch eine dunkle Gasse nach, hält eine Doppelgänger-Puppe in der Hand – und taucht schließlich auch in ihrem abgedunkelten Zuhause auf.

Ähnlich unheimlich wirken auch die Kampagnenbilder, passend zur aktuellen Kollektion, die Sarah Burton für Alexander McQueen entworfen hat. Lederkilts, Ketten und rüstungsähnliche Bustiers werden mit großen goldenen Armspangen als Accessoires kombiniert. Ebenfalls in jedem Bild dabei: die Kate-Moss-Puppe, die auch im Film gezeigt wird.

Kate Moss war eng mit Designer Alexander McQueen befreundet, dennoch ist dies die erste Kampagne für sein Modehaus, in dem das Topmodel zu sehen ist. Am 11. Februar 2010 war McQueen tot in seiner Wohnung im Londoner Stadtteil Mayfair aufgefunden worden. McQueen hatte an Depressionen gelitten und sich im Drogenrausch in seinem Appartement erhängt. Danach übernahm Sarah Burton den Posten der Kreativchefin des Modehauses.

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