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05.12.2013 09:09

Stürmisches Wochenende mit Wind, Regen und Schnee

Während der Orkan "Xaver" auf Norddeutschland zurast und Sturmfluten und schwere Schäden drohen, ist Österreich nicht so stark von der Wetterfront betroffen. Doch auch hierzulande wird es zum Wochenende hin stürmisch. Schneefall wird es laut den Experten von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik vor allem an der Nordseite der Alpen geben.

Am Freitag überwiegen entlang der Alpennordseite bis ins westliche Niederösterreich dichte Wolken, es schneit häufig. Besonders von den Kitzbüheler Alpen ostwärts kann der Schneefall in Summe recht ergiebig ausfallen. Überall sonst wechseln einander Wolken und kurze sonnige Abschnitte ab, es ziehen nur einzelne Schneeregen-, Schnee- oder Graupelschauer durch. Wetterbegünstigt sind der Süden und der Südosten, hier bleibt es weitgehend trocken, auch die Sonne zeigt sich öfter. Der Wind bläst lebhaft bis stürmisch aus West bis Nordwest, lediglich Unterkärnten und kleine Bereiche im Süden der Steiermark können von den heftigen Böen verschont bleiben. Die Frühtemperaturen betragen minus sechs bis plus fünf Grad, tagsüber gibt es kaum Erwärmung.

Am Samstag sind Auflockerungen und im Tagesverlauf auch sonnige Phasen an der Alpensüdseite sowie in Vorarlberg und im Tiroler Oberland zu erwarten. Sonst ist es hingegen meist stark bewölkt oder bedeckt mit etwas Schneefall und einzelnen Schneeschauern. Teils anhaltender Schneefall wird im Mühl- und Waldviertel sowie an der Alpennordseite etwa vom Salzkammergut ostwärts erwartet. In tiefen Lagen mischen sich im Tagesverlauf immer mehr Regentropfen zu den Schneeflocken. Im Alpenvorland und im Osten bläst anhaltend lebhafter bis starker Westwind. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus acht und plus zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen minus zwei und plus sechs Grad.

Am Sonntag präsentiert sich das Wetter von Osttirol bis ins Südburgenland sowie generell im Westen Österreichs meist sonnig und trocken. Frühnebel lichten sich meist rasch. Sonst ziehen mit mäßigem bis lebhaftem West- bis Nordwestwind immer wieder dichte Wolken durch, die auch kurze Regen- oder Schneeschauer bringen. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 500 und 900 Metern Seehöhe. Den meisten Niederschlag gibt es hier im Nordstau der Alpen. Zwischenzeitlich zeigt sich jedoch auch die Sonne. Die Temperaturen liegen am Morgen zwischen minus acht und plus drei Grad, die Tageshöchsttemperaturen sind mit ein bis sieben Grad erreicht.

Nach der Auflösung morgendlicher Nebelfelder überwiegt am Montag in weiten Teilen des Landes der Sonnenschein. Lediglich im Norden und Osten ist es stark bewölkt mit zeitweisen Regen- und Schneefällen. Die Schneefallgrenze liegt bei 400 bis 800 Metern Seehöhe. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, im östlichen Flachland auch stark aus West bis Nordwest. In der Früh liegen die Temperaturen zwischen minus sieben und plus vier Grad, tagsüber liegen die Höchstwerte bei minus ein bis plus sieben Grad.

Am Dienstag präsentiert sich das Wetter meist von seiner sonnigen und trockenen Seite. Lediglich über den Niederungen vor allem in Oberösterreich und Salzburg startet der Tag oft nebelig trüb. In der Folge kann sich jedoch fast überall die Sonne durchsetzen. Der Wind kommt generell aus nördlichen Richtungen und weht schwach bis mäßig. Am Morgen hat es minus acht bis plus ein Grad, die Tageshöchstwerte sind mit minus drei bis plus sechs Grad erreicht.

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