So, 19. November 2017

Vereine alarmiert

21.10.2013 08:41

Unbekannter in Hall in Tirol schießt auf Tauben

In Hall in Tirol treibt offenbar ein Tierhasser sein Unwesen: Schon mehrmals wurden Tauben mit Schussverletzungen tot aufgefunden. Besorgte Bürger haben Anzeigen gegen Unbekannt erstattet, bislang offenbar ohne Erfolg. Ein Taubenverein alarmiert Tierschützer.

"Nach Berichten von besorgten Bürgern gibt es in Hall in Tirol einen bislang unbekannten Tierquäler, der auf Stadttauben schießt", berichten Hans Lutsch und Gabriela Arnold von der "Arbeitsgemeinschaft Stadttauben Salzburg". Mehrere Tauben seien ihm bereits zum Opfer gefallen, "ein Tierarzt vor Ort hat die Schussverletzungen bei den Tieren auch nachgewiesen".

Die besorgten Bürger hätten laut eigenen Aussagen "schon mehrmals" eine Anzeige gegen Unbekannt erstattet – ohne Erfolg. Nun sei ein Aufruf an verschiedene Tier- und Taubenschutzvereine gestartet worden: "Viele Tierschützer haben bereits ihren Protest nach Hall geschickt. Sie sind aufgebracht und entsetzt, dass es in einer europäischen Stadt möglich ist, dass Tierquäler, die Tiere töten, strafrechtlich nicht verfolgt werden", erklärt die ARGE Stadttauben.

Hier sei Gefahr in Verzug. "Wenn ein Unbekannter auf Tiere schießt, so ist die gesamte Umwelt bedroht. Es kann nicht sein, dass auf unschuldige Tiere geschossen wird, ohne dass was passiert." Bei der zuständigen Polizeiinspektion Hall sind die Vorfälle aktenkundig. Die Sachbearbeiterin war für die "Krone" bislang nicht erreichbar.

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