Mo, 18. Dezember 2017

Acht Festnahmen

30.04.2012 14:46

Tirol: Schlag gegen die "Nordafrika-Drogenszene"

"Ein massiver Schlag gegen die Nordafrika-Drogenszene" in Innsbruck ist der Tiroler Polizei gelungen: Man habe acht Beschuldigte, fünf Nordafrikaner sowie drei einheimische Frauen, festnehmen können, erklärte der Innsbrucker Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler am Montag. Rund 3,2 Kilogramm Haschisch wurden sichergestellt.

Zudem sei auch eine "erhebliche Menge an Kokain" im Spiel gewesen, fügte Chefinspektor Georg Happ hinzu. Eine der mittlerweile wieder enthafteten Frauen soll allein in den vergangenen Monaten knapp 40.000 Euro für Kokain ausgegeben habe. Das Geld habe sie von ihrer Mutter bekommen.

Flüchtiger soll neun Kilo Haschisch vertickt haben
Einem inhaftierten Nordafrikaner werde zudem der Import und Verkauf von insgesamt neun Kilogramm Haschisch angelastet. Ein neunter Verdächtiger befinde sich derzeit noch auf der Flucht. In ganz Tirol sollen laut Polizei bis zu 80 Suchtgiftabnehmer angezeigt werden.

5,8 Kilo Haschisch in Bunkern
Im ersten Quartal 2012 habe man allein in Innsbruck insgesamt 5,8 Kilogramm Haschisch sicherstellen können, meinte Kirchler. Ein Großteil wurde in sogenannten Bunkern gefunden - Erdlöcher, Verstecke bei Spielplätzen oder im Bereich von Gleisanlagen. Der Vielfalt seien dabei keine Grenzen gesetzt.

Im Jahr 2012 habe man bisher 81 Anzeigen gegen bekannte Täter erstattet, erläuterte der Stadtpolizeikommandant. Rund zwei Drittel der Deliktsfälle würden auf das Konto von Personen aus Nordafrika gehen.

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