Mo, 11. Dezember 2017

Beinahe-Drama in Sbg

28.01.2012 12:16

Skifahrer stürzt 400 Meter in die Tiefe - und überlebt

400 Meter ist er abgestürzt, doch er hat überlebt – der 19-jährige Einheimische war mit zwei Begleitern auf das Grubhörndl (1.747 Meter) im salzburgischen Lofer aufgestiegen und wollte gerade ein Foto von dem tief verschneiten Berg machen, als unter ihm eine Schneewechte wegbrach und der Bursch abstürzte. Sein Cousin und ein Freund kamen ihm allerdings rechtzeitig zu Hilfe.

Sie sind begeisterte Tiefschneefahrer: Gerhard W. (19), sein Cousin Tobias (16) sowie Thomas Sch. (16) aus Lofer. Das Trio wollte das herrliche Wetter am Donnerstag ausnützen und tobte sich am Grubhörndl aus. Nach mehreren Abfahrten stiegen die drei zu Fuß zum Gipfel auf und fuhren von dort Richtung Lachfeldkopf.

"Plötzlich hörte man nur noch ein Donnern"
Bei einer kurzen Rast wollte Gerhard W. wenig später mit seinem Handy ein Foto machen. Dabei kam es zu dem Unglück. "Er stand bei einer Schneewechte. Plötzlich hörte man nur noch ein Donnern und Gerhard war weg", schilderte Tobias W. der "Krone". Der 19-Jährige stürzte mit den Schneemassen 400 Meter über die Ostwand ab.

"Ihm hat es die Oberbekleidung weggerissen"
"Wir fuhren sofort hinunter. Zuerst fanden wir ihn nicht. Dann entdeckten wir seine Jacke. 50 Meter weiter oben lag er mit hochgezogenem T-Shirt im Schnee", so Tobias W., er und Thomas Sch. leisteten sofort Erste Hilfe. "Ihm hat es beim Absturz die Oberbekleidung weggerissen. Ich zog ihm meine Jacke an."

Gerhard W. wurde ins UKH nach Salzburg gebracht. "Er war stark unterkühlt. Sobald sich seine Werte verbessert haben, operieren wir seine Beckenbrüche", so Oberarzt Josef Obrist. Er ist aber schon jetzt außer Lebensgefahr.

Symbolbild

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