Do, 23. November 2017

„Atompilzhafte Egos“

20.01.2012 10:41

Redford lästert am Sundance über Republikaner

Die Eröffnung des Sundance Filmfestivals in Park City wurde von politischen Tönen und Kritik am Vorwahlkampf der Republikaner begleitet. Festivalgründer Robert Redford beklagte am Donnerstag in Park City die Engstirnigkeit, die die Debatten der republikanischen Präsidentschaftsbewerber präge.

Dabei nahm er insbesondere Favorit Mitt Romney aufs Korn. Ihm missfalle das "atompilzhafte Ego", das jeder einzelne der Bewerber zur Schau trage. Das sei "dumm" und "affig" und ihm selbst "peinlich".

Redford, der als Student zeitweise in Italien und Frankreich lebte, mokierte sich insbesondere über die nationale Nabelschau der Kandidaten. Es gebe Länder, die sich weitaus mehr um ihre Künstler kümmerten als die USA. Aber es gebe im Kongress "bornierte Leute", die Angst vor Veränderungen hätten und die Wandel deshalb bekämpften. Solange es diese Art von Denken im Kongress in Washington gebe, "müssen wir es bekämpfen", sagte Redford.

Das Filmfest wurde 1978 als "Utah/US Film Festival" gegründet, um den Staat für Filmemacher interessant zu machen. Bekannt wurde es, als 1981 Robert Redford, der selber in Utah wohnte, den Vorstandsvorsitz übernahm. 1985 taufte Redford das Festival "Sundance" nach seiner Lieblingsrolle "Sundance Kid". Mittlerweile ist es das größte Forum für den unabhängigen Film in den USA.

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