Sa, 16. Dezember 2017

Vater liegt falsch

19.09.2011 09:35

Mutter widerspricht Theorie um Tod von Amy Winhouse

Schuld am Tod von Amy Winhouse Ende Juli ist die Einnahme des Medikaments Librium gewesen: Davon ist jedenfalls ihr Vater, Mitch Winehouse, überzeugt. Doch jetzt widerspricht Amys Mutter Janis Winehouse der Theorie ihres Ex-Mannes: "Das ist ein Psychopharmakon, das ihr der Arzt gegen Entzugserscheinungen verschrieben hat", sagte die gelernte Apothekerin der deutschen Zeitung "Bild am Sonntag". "Es beruhigt dich, aber es bringt dich nicht um."

Ihre Tochter sei am Tag vor ihrem Tod noch "voller Leben und voller Pläne" gewesen. "Wir plauderten über Haare und über Klamotten. Am nächsten Tag war sie tot." Gleichwohl glaube sie, dass es für ihre Tochter "keinen anderen Weg gegeben" habe. "Amy hat getan, was Amy tun wollte. Irgendwie glaube ich, dass sie das so für sich entschieden hat. Ihr Leben konnte kein anderes Leben sein."

Laut "Bild am Sonntag" war es das erste Mal, dass sich Janis Winehouse seit dem Tod ihrer Tochter in der Presse äußerte.

Die 27-jährige Sängerin war am 23. Juli in ihrer Londoner Wohnung gestorben. Eine offizielle, medizinisch bestätigte Todesursache wurde bisher nicht bekannt. Toxikologische Untersuchungen am Leichnam hatten ergeben, dass Amy Winehouse zum Zeitpunkt ihres Todes keine illegalen Drogen genommen hatte.

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