Mi, 23. Mai 2018

Drama um Lebensmüde

04.04.2011 11:24

Verwirrte Frau bewirft Retter aus 30 Metern Höhe

Eine geistig verwirrte und offenbar auch lebensmüde junge Frau hat am Sonntag in Traiskirchen in Niederösterreich Polizei und Feuerwehr gehörig auf Trab gehalten. Nachdem sie zunächst wegen einer Selbstmorddrohung ins Spital eingeliefert wurde, stand die Frau kurz danach erneut im Mittelpunkt des Geschehens: Sie kletterte auf ein Flachdach und warf aus 30 Metern Höhe Steine und Betonstücke in Richtung der Helfer.

Die Aktion der Frau begann am Sonntag mit Telefonterror in der Notrufzentrale. "Die Frau wollte von einer Brücke herunterspringen", so Manfred Bauer, Pressesprecher der Feuerwehr Traiskirchen im Gespräch mit krone.at. Sie konnte allerdings von der Polizei von ihrem Vorhaben abgebracht werden und wurde ins Spital Baden eingeliefert.

Sprungtuch durch Trümmer zerstört
Doch nur kurz danach verließ sie das Krankenhaus. Gegen 17.30 Uhr stand die Lebensmüde dann auf einem Flachdach eines Industriegebäudes (Bild) und rief damit erneut Polizei sowie die Feuerwehr auf den Plan. Doch helfen lassen wollte sich die Frau offenbar nicht: Sie warf Steine und Betonplatten hinunter und brachte damit die Helfer in Gefahr. Ein Sprungtuch, das zur Rettung gespannt worden war, wurde durch die Wurfgeschoße zerstört.

Erst nach längeren Gesprächen konnte die Frau schließlich von Beamten abgelenkt und in Sicherheit gebracht werden. "Per Rettungssteig wurde sie wieder auf den Boden zurückgebracht", so Bauer. Erst nach 20 Uhr war der dramatische Einsatz schließlich vorbei.

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