Di, 21. November 2017

Crosser-Weltcup

08.12.2010 16:16

Salzburger Boarder Fuchs auch in Lech auf dem Podest

Der "Pisten-Fuchs" hat wieder zugeschlagen - der Salzburger Mario Fuchs ist am Dienstagabend zum Auftakt der Weltcup-Doppelveranstaltung der Snowboardcrosser in Lech am Arlberg als Dritter hinter US-Sieger Nate Holland und dem Kanadier Tom Velisek auf das Siegespodest gerast. Der 34-Jährige wurde damit wieder einmal seinem Ruf als "Österreich-Spezialist" gerecht, fuhr doch Fuchs von seinen neun Stockerlplätzen im Weltcup nicht weniger als sechs auf heimischem Schnee heraus.

"Das war ein brutal anstrengendes Rennen. Es ist von Lauf zu Lauf schwieriger geworden, am Ende ist mir auch ein wenig der Saft ausgegangen", meinte der Maishofener, der im Finale durch einen Absitzer zunächst an das Ende des Feldes zurückgefallen war, ehe er noch eine Attacke ritt und sich erfolgreich am Kanadier Dan Csokonay vorbeikämpfte. "Ich wollte auch noch Velisek angreifen, weil ich gesehen habe, dass er auch Probleme hat, aber leider bin ich nicht mehr ganz an ihn herangekommen", sagte Fuchs.

Fuchs erfreut, Schairer betrübt
Während Fuchs über einen erfolgreichen Saisonstart jubeln durfte, war Weltmeister Markus Schairer am Boden zerstört. Der Lokalmatador musste in seinem Achtelfinale in Führung liegend schon nach wenigen Sekunden in den Schnee und ging danach mit sich selbst hart ins Gericht. "Ich habe keine Ahnung, was da passiert ist. Das Tempo war zwar höher als in der Qualifikation, aber so ein blöder Fahrfehler darf einfach nicht passieren", ärgerte sich Schairer, der am Vormittag in der Qualifikation noch zeitgleich mit Fuchs die schnellste Marke in den Schnee gezaubert hatte, sich aber am Ende mit Rang 25 begnügen musste.

Platz vier für Fuchs beim Mittwoch-Bewerb
Beim Bewerb am Mittwoch bestätigte Fuchs dann seine tolle Form und belegte schließlich Platz vier. Fuchs hatte rund 14 Stunden nach seinem dritten Platz erst nur haarscharf die Qualifikation für die Top 32 geschafft, ehe auf einem guten Weg war, als Erster in der Weltcup-Geschichte von einem derart schlechten Qualifikationsplatz einen Bewerb zu gewinnen. Im Finale musste Fuchs aber die Überlegenheit der Konkurrenz anerkennen.

Dabei war er allerdings schon früh vom Pech verfolgt, als ihm der Franzose Paul-Henri de la Rue im oberen Streckenteil von hinten aufs Board fuhr. "Ich habe dann beim Sprung die Kontrolle verloren und bin gestürzt", sagte der im Weltcup nun drittplatzierte ÖSV-Athlet. Mit seinen beiden Finalplätzen war er in Summe aber zufrieden. "Gestern vier Heats und heute wieder - es war das absolute Limit. Ich hätte nie gedacht, dass es noch einmal so gut geht."

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