Di, 21. November 2017

„Kein Problem“

03.12.2010 23:41

Zukunft des WNSC ist nun klarer - und scheint positiv

Obwohl der Präsident im Lande weilt, ist Frank Stronach der Weihnachtsfeier des SC Wiener Neustadt am Freitagabend ferngeblieben. An sich kein gutes Zeichen, was die Zukunft des Klubs betrifft, doch am Vorabend hatte der Mäzen im Rahmen eines Geheimtreffens mit seinen beiden Stellvertretern endlich klare(re) Worte gefunden. Parallel dazu wird an einer interessanten Kooperation gebastelt.

Während Wiener Neustadt im Kampf mit den Schneemassen um die Austragung des Heimspiels gegen Mattersburg kämpft (siehe Infobox), wollten die Vizepräsidenten Peter Peninger und Manfred Rottensteiner vom Boss endlich Klartext hören. Auch weil Trainer Peter Schöttel zurecht Druck gemacht hatte. Stronach nahm sich daher am Donnerstagabend in Oberwaltersdorf tatsächlich Zeit und servierte Fakten:

  • Zwei Spieler werden bereits im Winter zu Sturm Graz wechseln. Welche dies sein sollen, wird Sturms Sportchef Oliver Kreuzer nach Ende der Herbstsaison bekannt geben. Alex Grünwald winkte allerdings bereits ab.
  • Jene neun Spieler, deren Verträge in Wiener Neustadt über die Saison hinaus laufen, wird Stronach weiter bezahlen. Die Optionen auf die Stützen Saso Fornezzi, Patrick Wolf, Guido Burgstaller und Pavel Kostal können aufgrund des stark reduzierten Budgets aber nicht gezogen werden.

Peninger: Keine Probleme mit der Lizenz
Peninger ist überzeugt, dass es mit der Lizenz keine Probleme geben wird: "Weil wir demnächst die Kooperation mit einem ausländischen Verein präsentieren, der uns kostenlos mit neuen Spielern unterstützt." Einfädler des Deals ist Peningers Sohn, Wiener Neustadts Manager Alex Gruber, der aufgrund seiner vierjährigen Tätigkeit beim ÖFB über die nötigen Kontakte verfügt: "Es schaut gut aus, aber wir wollen uns noch nicht zu weit hinauslehnen."

Blick in der Tabelle vorerst nach unten
Schöttel konzentriert sich vorerst auf das Spiel gegen Mattersburg. "Solange die Zukunft des Klubs nicht restlos geklärt ist, schaue ich in der Tabelle nach unten. Daher wäre ein Sieg beruhigend." Dass die Burgenländer einen solchen notwendiger brauchen, ist jedoch klar.

von Hannes Steiner, Kronen Zeitung

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