Sa, 16. Dezember 2017

Heftige Diskussionen

24.11.2010 18:20

Geplantes Logistik-Zentrum in Gnigl wirbelt Staub auf

Aufgeheizte Stimmung im Gestaltungsbeirat: 60 Bürger machten ihrem Unmut über das geplante Logistik-Zentrum in Salzburg-Gnigl lautstark Luft.

Mittwoch, 13 Uhr in der Salzburger Schwarzstraße 44, wo der Gestaltungsbeirat tagte: 60 aufgebrachte Bürger aus den Stadtteilen Sam, Gnigl und Langwied marschierten in den Magistrats-Räumen auf. Sie wollten endlich Details zu dem geplanten Logistik-Zentrum von Quehenberger im Gewerbegebiet erfahren – und klare Antworten.

Ihr größtes Anliegen: Der Verkehr. "Schon jetzt ist die Situation bei uns unerträglich", weiß Anrainer-Sprecher Bernhard Hittenberger.

"Wir wollen modernisieren"
Hermann Költringer von der Firma Quehenberger versuchte zu beruhigen: "Der Standort ist in die Jahre gekommen, wir wollen modernisieren und nehmen dabei die Anliegen der Bürger natürlich ernst!"

Ganz so glauben wollte ihm das niemand. Erst recht nicht, als von 250 Lastwagen an Spitzentagen die Rede war. Baumeister und Projektleiter Anton Rager: "Derzeit werden erst die Grundlagen abgeklärt, weitere Gutachten noch eingeholt." Auch Stadtrat Johann Padutsch versuchte zu vermitteln: "Das Gewerbegebiet ist ein Hot-Spot. Ich verstehe die Situation der Bürger sehr gut! Rein rechtlich könnte die Firma sofort bauen."

"Können Antworten nicht liefern"
Stadtplanungs-Amtsleiter Andreas Schmidbauer: "Die Anrainer verlangen von uns Antworten, die wir leider noch nicht liefern können!" Ein Lokalaugenschein soll daher im Dezember folgen.

von Max Grill, Kronen Zeitung
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