Sa, 18. November 2017

Nach Großbrand

15.11.2010 19:02

Fünf Wochen später wieder Feuer bei Firma in Krems

Knapp fünf Wochen nach einem Brand bei einem Galvanisierungsbetrieb in Krems hat es am Mittwochnachmittag auf dem Areal erneut gebrannt (Bild). Die Feuerwehr bekam die Flammen aber rasch unter Kontrolle - es habe keinerlei Gefahr für Menschen oder die Umwelt bestanden, teilte Landesfeuerwehrsprecher Franz Resperger mit.

Zunächst dürfte es "wild" ausgeschaut haben, berichtete Resperger von aufgeregten Anrufen von durch den vergangenen Vorfall sensibilisierten Anrainern. Acht Feuerwehren rückten mit 110 Mann an und starteten einen Löschangriff mit Schaum, der rasch zum Erfolg führte.

Feuer in Brandruine ausgebrochen
Die Werkhalle war Mitte Oktober zerstört worden. Das Feuer dürfte nun in der Brandruine ausgebrochen sein, es dürfte von Kunststoffbehältern mit Abbruchmaterial ausgegangen sein. Es seien keinerlei Chemikalien betroffen gewesen. Bei dem Brand im Oktober hatten 115 Einsatzkräfte ein Übergreifen der Flammen auf eine Halle, in der sich Hunderte Liter Säuren und Laugen befanden, verhindert (siehe Infobox). Laut den folgenden Erhebungen war ein elektrischer Defekt bei der Verzinkungsanlage der Auslöser, der Schaden lag in Millionenhöhe.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden