Di, 24. Oktober 2017

European Trophy

06.09.2010 11:45

Gastgeber Salzburg kommt über letzten Platz nicht hinaus

Gastgeber Salzburg hat das "Red Bull Salute" auf dem achten und letzten Platz beendet. Die Bullen kassierten am Sonntag vor 400 Zuschauern in Zell am See im Spiel um Platz sieben eine 5:9-Niederlage gegen TPS Turku und verloren damit alle drei Spiele des Finalturniers der hochkarätig besetzten Eishockey-European-Trophy. Der Sieg ging an die Eisbären Berlin, die sich im Endspiel mit 5:3 gegen HV71 Jönköping durchsetzten.

Für die Salzburger gab es hingegen weniger zu feiern. Nach einem 1:1 im ersten Drittel brachten drei Treffer im Mittelabschnitt die Entscheidung zugunsten des finnischen Meisters. Für die Mozartstädter trugen sich Latusa, Duncan, Bois (2) und Hofer in die Schützenliste ein.

Coach Pierre Page war von der Darbietung seiner Schützlinge wenig angetan. "Wir waren zu unkonzentriert und sammelten zu viele Strafminuten, das nutzte Turku eiskalt aus. Das Eishockey, das wir beim Red Bull Salute gesehen haben, ist der nächste Schritt in unserer Entwicklung. Dort müssen wir hin, um in Europa bei den Spitzenteams zu sein", erklärte Page.

Sieg für die Berliner Eisbären
Kurz danach sicherten sich die Eisbären Berlin den ersten Pokal der neuen Saison und sind damit der erste Gewinner der erstmals ausgespielten European Trophy. In einer intensiv geführten Partie hatten die Deutschen ihren Gegner lange im Griff, erst im zweiten Drittel kam Jönköping zu Toren. Da führte Berlin aber bereits deutlich und ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Im Finish kam es zu einem Schlagabtausch, den der vierfache deutsche Meister aber vor allem dank Goalie Zepp unbeschadet überstand - der Goalie wurde danach als "Spieler des Turniers" ausgezeichnet.

Coach Don Jackson sah den Pokalgewinn auch als guten Test für die DEL-Saison, die für die Eisbären verspätet am kommenden Freitag mit einem Heimspiel gegen Hannover beginnt. "Wir konnten viel Selbstvertrauen tanken", sagte Jackson zu den Duellen in der European Trophy: "Die Gegner waren allesamt größer, schneller und talentierter als die meisten DEL-Mannschaften."

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).