Mo, 18. Dezember 2017

"Mehr wäre möglich"

27.08.2010 15:21

Willi lobt und tadelt "Öffis": Gute Pläne, aber noch Mängel

Ungewöhnlich: Grünen-Chef Georg Willi lobt die Regierung. Für das viele Geld, das in den Ausbau des öffentlichen Verkehrs investiert wird. Aber er sieht auch gravierende Mängel: Mit dem vielen Geld könnte man viel mehr erreichen und die Attraktivität der "Öffis" erhöhen, wenn IVB und VVT besser kooperieren würden.

Zuerst gibt es Lob von Willi für die Idee, entlang der Bahnstrecken in Innsbruck zusätzliche Haltestellen für die S-Bahn, die auf den Gleisen der ÖBB unterwegs sein wird, zu errichten. "Ab Dezember 2012 geht die Unterinntaltrasse in Betrieb und es können viel mehr Nahverkehrszüge fahren. Bis dorthin sollen auch die neuen Haltestellen in Innsbruck bei der Messe, beim WIFI, beim Q-West und in Allerheiligen fertig sein. In den Finanzplänen der ÖBB scheint aber bis 2025 nichts auf, was auf die Errichtung dieser Halte hindeutet", sieht er Probleme bei der Umsetzung.

Auch die Kooperation zwischen VVT und IVB beurteilt er als deutlich verbesserungsfähig. Dadurch könnte in absehbarer Zeit zumindest auf technischer und tariflicher Ebene ein geschlossener Verkehrsverbund realisiert werden.

Die Vorschläge der Grünen:

  • Durchmesserlinien durch die Stadt, die auch als solche erkennbar sind
  • Ampelsteuerung von Bussen aus, damit nur noch der Individualverkehr staut
  • Studentensemesterticket
  • ein tirolweites Vertriebssystem für die Verwendung elektronischer Wertkarten
  • Rabatte, um Schwachlastzeiten zu füllen
  • ein elektronisches Ticketerfassungssystem, um effizient und rasch auf Veränderung des Fahrgastaufkommens reagieren zu können
  • eine tirolweite elektronische Fahrplanauskunft
  • attraktive Angebote für Unternehmen, um den Werksverkehr in den öffentlichen Nahverkehr besser einzubinden.

von Werner Kriess, Tiroler Krone

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