Di, 21. November 2017

Suche im Pinzgau

27.08.2010 13:36

Quartett verirrte sich und verbrachte Nacht am Berg

Eine 68-jährige deutsche Urlauberin hat sich am Donnerstag mit ihren drei Töchtern bei einer Bergtour im Gemeindegebiet von Weißbach bei Lofer (Pinzgau) verirrt. Die vier Frauen gerieten in unwegsames Gelände und in die Dunkelheit. So entschlossen sie sich, aus Sicherheitsgründen zusammensitzend und am Fuß einer Felswand in der Nähe eines Abbruches kauernd den nächsten Tag abzuwarten.

Die 68-Jährige und ihre Töchter im Alter von 28 bis 30 Jahren hatten sich zu einer Bergtour auf das Vorderberghörndl in 2.083 Metern aufgemacht. Die vier Frauen kehrten aber noch vor dem Gipfel um und stiegen in Richtung Klausbach ab. Dabei gerieten sie in unwegsames Gelände.

Nachdem sie nicht in die Unterkunft am Hirschbichl zurückgekehrt waren, verständigte der Gastwirt die Bergrettung, worauf bereits in den Nachtstunden Bergrettungskräfte aus Lofer und Ramsau/Bayern, unterstützt durch einen deutschen Polizeihubschrauber, eine Suchaktion starteten, die aber gegen 00.40 Uhr erfolglos abgebrochen wurde.

Frauen trafen auf Forstarbeiter
In der Früh wurde die Suche von den Bergrettungskräften fortgesetzt. Das Quartett, dass sich in der Zwischenzeit auch wieder auf den Weg gemacht hatte, traf laut Polizei am Freitagvormittag in Talnähe auf einen Forstarbeiter und teilten mit dessen Handy mit, dass es ihnen gut gehe.

Die vier hatten die ungeplante Nächtigung in der freien Natur aufgrund der niederschlagsfreien Nacht und der milden Temperaturen unversehrt überstanden.

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