Mo, 18. Dezember 2017

1:1 gegen Tel Aviv

25.08.2010 09:03

Die Salzburger kämpften heroisch, aber glücklos

Ganz knapp ist Österreichs Meister in Tel Aviv an der großen Sensation vorbeigeschrammt. Lange führten die Salzburger 1:0 – und kassierten in der Nachspielzeit noch den bitteren Ausgleich. Der Traum von der Champions League ist somit erneut geplatzt.

Es war eine gegenüber dem Hinspiel in Salzburg völlig verwandelte Mannschaft, die sich im Hexenkessel Bloomfield-Stadion den Teufel um alle widrigen Voraussetzungen scherte und beeindruckend auftrat. Von Beginn an war der österreichische Meister, bei dem überraschend Ngwat-Mahop in der Stammformation stand, Chef auf dem Platz und hatte Chancen:

Nach einem Super-Pass von Leitgeb spielte Zarate für Wallner auf, aber Hapoels Brasilianer da Silva klärte im letzten Moment (16.). Dann tauchte Zarate nach idealem Pass von Mendes da Silva allein vor Tormann Enyeama auf, schoss aber drüber (30.). Im strategisch günstigsten Augenblick fiel das Führungstor: Mahop spielte von der Toroutlinie zur Mitte, Goalie Enyeama schlug den Ball da Silva an den Körper und von dort kugelte er ins Netz (42.).

Elfmeter nicht gegeben
Auch nach dem Wechsel blieb Salzburg tonangebend, spielte weiter auf das wichtige zweite Tor – und hätte beinahe den Ausgleich kassiert. Vermouths Schuss klatschte von der Innenstange ins Feld zurück (64.). Schon zuvor hätte Referee Vink aber auf Elfmeter entscheiden müssen, als da Silva im Strafraum Zarate foulte. Der mehr als vertretbare Pfiff blieb aus.

Ausgleich in der Nachspielzeit
Zehn Minuten vor Ende der Partie musste Salzburg offensiv alles riskieren – und wurde dadurch für Konter verwundbarer. Bei der besten Chance durch Sahar zeichnete sich der sichere Goalie Tremmel aus (82.). In den letzten Minuten war die Spannung kaum noch auszuhalten: Hapoel wurde gefährlicher – Salzburg wollte das erlösende zweite Tor nicht mehr gelingen. Der heroische Kampf wurde nicht nur nicht belohnt, sondern die Bullen kassierten in der Nachspielzeit noch den Ausgleich. Gegen Zahavis Schuss war Tremmel machtlos.

von Wolfgang Maria Gran, Kronen Zeitung

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