Di, 21. November 2017

Geldbörsen im Visier

02.08.2010 17:59

Banden schlugen in St. Pölten und Neunkirchen zu

Bankomatkarten, Geld, Dokumente – die meisten Menschen bewahren ihr wichtigstes Hab und Gut in Geldbörsen auf. Kein Wunder, dass es jetzt eine Bande wieder auf die Portemonnaies abgesehen hat. In Neunkirchen gab es Coups, auch in anderen Städten schlugen die Täter zu. In St. Pölten konnte ein mutmaßlicher Dieb gefasst werden.

Sie wollte eigentlich gemütlich einkaufen gehen, doch es kam alles ganz anders: In einem Geschäft nützten die Kriminellen einen unbemerkten Moment, um Ingrid H. die Brieftasche zu stehlen. Geld, Führerschein und andere wichtige Dokumente sind weg. Das Opfer ist verärgert, hoher Schaden die Folge. Eine ähnliche Straftat wurde aus Wiener Neustadt gemeldet.

Auch Menschen, die höhere Beträge bei Bankomaten beheben, haben die Kriminellen im Visier: Oft werden die Opfer zuvor ausgespäht. Ist der Betrag dann griffbereit in der Geldlade und der Kunde unaufmerksam, schlagen die Kriminellen zu, raffen die Scheine zusammen und flüchten.

In St. Pölten ging Polizisten inzwischen ein Dieb ins Netz: Augenzeugen beobachteten, wie ein 31-jähriger Mann in einem Supermarkt die Geldbörse einer Kundin stahl. Die alarmierten Beamten des Wachzimmers Linzer Straße konnten den mutmaßlichen Dieb festnehmen. „Wir gehen davon aus, dass der Verdächtige gemeinsam mit einem Komplizen noch zahlreiche weitere Coups auf dem Kerbholz hat“, erklärte ein Fahnder.

von Gernot Buchegger und Lukas Lusetzky, Kronen Zeitung
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