Do, 23. November 2017

Gewalt, Erpressung

22.07.2010 13:10

Nun Ermittlungen gegen Mel Gibson UND Ex Grigorieva

Im bitteren Sorgerechtsstreit zwischen Mel Gibson und seiner Ex-Freundin Oksana Grigorieva, der Mutter seines achten Kindes Lucia, gibt es nun neue Details. Wie US-Medien berichten, wird gegen Gibson nicht nur wegen angeblicher Gewalt gegen seine frühere Lebensgefährtin ermittelt, nein, laut Grigorieva habe sich der Schauspieler auch an seiner Tochter vergriffen. Und gegen Grigorieva wird wegen des Verdachts auf Erpressung ermittelt...

Die beiden schenken sich wahrlich nichts. Nachdem Gibson seine Damals-noch-Ehefrau Robyn nach 28 gemeinsamen Ehejahren für seine damals noch schwangere russische Freundin verlassen hatte, schien alles eitel Wonne. Tochter Lucia kam zur Welt, alle waren glücklich. Doch dann die Trennung – und die ersten schlimmen Vorwürfe: Gibson soll Grigorieva gegenüber handgreiflich geworden sein. Sie spricht sogar davon, dass er ihr zwei Zähne ausgeschlagen haben soll – was ein Arzt vor Gericht bestätigen könne.

Der Hollywoodstar bestreitet dies vehement. Doch an die Öffentlichkeit gelangte Tonbänder, auf denen der 54-Jährige die Mutter seiner Tochter auf übelste Weise beschimpft, schüren schon den Verdacht, Gibson könnte im Eifer des Gefechts vielleicht doch ausgetickt sein.

Fotos zeigen angeblich Wunde an Lucias Kinn
Grigorieva wirft Gibson vor, sie geschlagen zu haben, während sie ihr gemeinsames Kind in den Armen gehalten habe. Angeblich existieren Fotos, die eine kleine Wunde an Lucias Kinn zeigen. Die Gibson der Kleinen zugefügt haben soll, als er auf deren Mutter losgegangen sei. Der 54-Jährirge wurde deshalb jetzt vom Jugendamt befragt. Die Vernehmung habe mehrere Stunden gedauert, berichtete radaronline.com. Der Schauspieler habe ausgesagt, die Verletzung habe das acht Monate alte Baby nicht von ihm, sondern vielmehr von Grigorieva, die die Kleine geschüttelt habe.

Gibson die Tonbänder zum Kauf angeboten
Und auch Vorwürfe der Erpressung kommen auf die russische Sängerin zu: Grigorieva soll Gibson nach der Trennung gesagt haben, er könne die Bänder mit den Beschimpfungen kaufen. Sollte er dies nicht tun, würden sie an die Öffentlichkeit gelangen – was auch passiert ist. Grigorievas Sprecher wies die Beschuldigungen zurück. Die 40-Jährige habe wiederholt erklärt, dass es für eine Erpressung keine glaubhaften Beweise gebe, und dazu stehe sie, so Sprecher Stephen Jaffe.

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