Fr, 24. November 2017

Vulkanasche

18.04.2010 11:14

Enormer Schaden für Flughafen durch Luftraumsperre

Der Luftraum über Salzburg ist seit Montag, 6.00 Uhr wieder offen. Dennoch kommt es zu etlichen Ausfällen, da etwa die Flüge nach Deutschland nicht durchgeführt werden können. Für den Flughafen Salzburg entstand durch die Sperre ein enormer wirtschaftlicher Schaden. Airport-Sprecher Alexander Klaus gab am Samstagnachmittag Auskunft über die Folgen der Aschewolke.

"Krone": Herr Klaus, können Sie den Schaden für den Salzburger Flughafen beziffern?
Alexander Klaus: Wir werden, wenn die Sache ausgestanden ist, eine Schlussrechnung machen. Derzeit sieht es so aus, dass dem Flughafen ein Schaden von 100.000 Euro pro Tag entsteht.

"Krone": Wie viele Flieger blieben am Samstag am Boden?
Klaus: Es sind 30 Landungen ausgefallen. Der Betrieb am Flughafen lief jedoch weiter. Es ist ja nicht unser Airport gesperrt, sondern der Luftraum...

"Krone": Es konnten Maschinen starten und landen?
Klaus: Die so genannten IFR-Flüge, also die Instrumenten-Flüge, das sind die großen Maschinen, sind ausgefallen. Für Sichtflüge, das sind die VFR-Flüge, gilt die Sperre ja nicht. Für kleine Maschinen also, die in niedriger Höhe unterwegs sind, da sind die Flüge ja weiterhin möglich.

"Krone": Es hat eine Krisensitzung am Flughafen gegeben...
Klaus: Ja, Mitarbeiter der Austro Control und vom Flughafen haben sich mit den Meteorologen zusammen gesetzt. Aus Sicherheitsgründen wurde beschlossen, die Sperre bis mindestens Sonntag um 2 Uhr früh aufrecht zu erhalten.

"Krone": Ist das eine tatsächlich notwendige Sicherheitsmaßnahme? Es finden ja bereits Testflüge ohne Personen durch die Wolken statt.
Klaus: Das kann von unserer Seite nicht kommentiert werden. Tatsache ist jedoch: Es muss jegliche Gefährdung von Menschen ausgeschlossen werden.

"Krone": Gibt es Beschwerden von Passagieren?
Klaus: Nein, es herrscht allerseits großes Verständnis.

Kronen Zeitung

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