Sa, 18. November 2017

Frau weiter flüchtig

15.04.2010 16:20

Überfall von Kuchl gibt den Ermittlern viele Rätsel auf

Viele Fragen stellen sich den Ermittlern nach dem missglückten Banküberfall in Kuchl: Hatte die ungepflegt wirkende Täterin nur eine Spielzeugpistole? Wird sie es nach dem missglückten Raub ein zweites Mal versuchen? Eine erste Verdächtige erwies sich mittlerweile als unschuldig. Sie hat ein Alibi.

Wer ist diese Frau (im Bild das Foto aus der Überwachungskamera)? Zuerst marschiert sie mit einer Waffe in der Hand schnurstracks in die Hypobank in Kuchl und schreit "Überfall!". Doch als der Kassier zögert und nicht sofort die Geldlade öffnet, dreht sie sich um und läuft ohne Beute davon.

Stammt Täterin aus Obdachlosenmilieu?
Eine Verdächtige wurde kurz nach der Tat am Mittwoch überprüft. Die Frau hatte aber ein wasserdichtes Alibi, daher wurde sie wieder freigelassen. Auffällig war das ungepflegte Äußere der Täterin. Möglicherweise stammt sie aus dem Obdachlosenmilieu und träumte vom großen Geld. Genauso gut kann sich die Unbekannte aber extra "verkleidet" haben, damit sie niemand erkennt. Die Ermittler vermuten zudem, dass die Waffe nur eine Spielzeugpistole war.

Frauen überfallen selten Banken
Erst zwei Mal zuvor traten Frauen in Salzburg als Bankräuberinnen auf. Eine Täterin wurde gefasst. Die zweite, sie hatte die Raika in der Linzer Gasse überfallen, ist noch flüchtig. Dass es sich um die selbe Frau wie beim missglückten Raub in Kuchl handelt ist aber unwahrscheinlich.

Kronen Zeitung

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