So, 19. November 2017

Endlich!

31.03.2010 09:44

Salzburgs Bullen stutzen Black Wings mit 6:3 die Flügel

Jetzt ist auch Salzburg im Eishockeyfinale angekommen! Die Pagé-Truppe stutzte am Dienstag in Spiel drei den Black Wings mit 6:3 erstmals die Flügel und verkürzte in der Serie auf 1:2. Trotz furiosem Startdrittel (4:0) blieb der Treff in der rappelvollen Eisarena bis zum Schluss ein ganz heißer Tanz. Fortsetzung am Donnerstag in Linz.

Verteidiger Bobby Lukas dirigierte am Sonntag nach dem 6:4-Heimsieg die Linzer Fan-Gemeinde mit einem Besen. Am Dienstag räumten aber die Eis-Bullen, die auf den angeschlagenen Siklenka verzichten mussten, einmal richtig auf.

Bann gebrochen
Schon der erste Schuss von Aubin saß, nur knapp vier Minuten danach war Heinrich zur Stelle und Goalie Westlund bereits zum zweiten Mal geschlagen. Salzburg hatte den Bann gebrochen, seine Überlegenheit schnell in Tore umgemünzt – endlich sprang die Scheibe in der Finalserie für die Eis-Bullen.

Die binnen 44 Sekunden einen Doppelpack nachreichten: Erst traf Wilson in der ersten Überzahl, kurz darauf nagelte Koch den Puck in Kreuzeck. Auszeit Linz – Trainer Collins schrie sich auf der Bank die Seele aus dem Leib. Beton floss dann auch in der Pause.

Die Nerven flatterten
Die Gäste kamen jedenfalls wie verwandelt zurück: Bronilla und Leahy in Unterzahl (!) – dabei waren die Bulls nur Statisten – stellten bis zur Minute 28 auf 2:4. Salzburg hatte nicht den richtigen Weg gefunden, um die klare Führung zu verwalten. Da flatterten die Nerven, Koch versiebte dazu einen Penalty (31.), nachdem Grabher-Meier den Puck auf der Torlinie unter sich begraben hatte.

Erster Finalsieg besiegelt
Im Schlussdrittel schienen die Bulls ihren Gegner wieder besser im Griff zu haben. Bis MacDonald plötzlich ganz frei vor LeNeveu auftauchte und den Anschlusstreffer markierte. Die Salzburger, die mit so mancher Entscheidung des Schiri-Duos Cervenak/Längle haderten, hatten aber die richtige Antwort parat: Duncan und dann Rebek, der in Unterzahl ins verwaiste Linzer Tor traf, besiegelten den ersten Finalsieg.

von Robert Groiß, Kronen Zeitung

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