So, 19. November 2017

Verdientes 3:0

25.03.2010 09:27

Salzburgs Steirer hatten mit Sturm kein Erbarmen

Mit 3:0 hat der Meister Sturm aus der Red-Bull-Arena geschossen. Die Salzburger boten endlich wieder eine souveräne Vorstellung und siegten auch in der Höhe verdient. Svento brachte die Bullen in Front. Die Steirer im Salzburger Dress, Wallner und Leitgeb, fixierten den 16. Sieg in dieser Saison.

Am 17. April 2004 konnte Sturm mit einem 0:0 letztmals Punkte aus der Mozartstadt entführen. Seither folgten elf Niederlagen – neun davon in der Red-Bull-Ära. Und auch im zwölften Anlauf sollten die Steirer am Ende wieder mit leeren Händen dastehen.

Hlinka und Jantscher prüften Salzburgs Goalie Gustafsson mit Weitschüssen. Der Meister – Tchoyi und Cziommer rückten für die gelb-gesperrten Janko und Schiemer in die Startelf – ging aber mit der ersten gefährlichen Aktion in Führung. Jantscher rutschte in der eigenen Hälfte auf dem Kunstgrün aus, verlor so den Ball. Tchoyis Hereingabe traf Cziommer nicht ordentlich, Svento stand aber goldrichtig – 1:0 (25.). Pech für Sturm: Cziommer stand knapp im Abseits. Schiri-Assistent Hoxha ließ die Fahne unten.

Nur drei Minuten später schlug Salzburg erneut zu: Wieder flankte der starke Tchoyi präzise, Wallner düpierte Schildenfeld und schoss trocken zum 2:0 ein. Es war der 17. Saisontreffer des gebürtigen Grazers.

Tchoyi bereitet gleich alle drei Treffer vor
Wallner prüfte kurz vor der Pause nochmals Gratzei. Doch den Freistoß des Torjägers konnte der Sturm-Keeper entschärfen. Nur vier Minuten nach Wiederanpfiff sorgte ein weiterer Ex-Sturm-Kicker für die Entscheidung: Tchoyi luchste Prawda auf der Mittelauflage den Ball ab, spielte ideal auf Leitgeb. Dessen Schuss konnte Gratzei nicht parieren – 3:0 für die Salzburger.

In der Folge wurde Sturm allerdings gefährlicher. Lavric tauchte alleine vor Gustafsson auf – der Salzburger Keeper blieb Sieger im Duell. Dann verfehlte der Sturm-Bomber per Kopf nur knapp den Kasten.

Gustafsson hält Elfer
In der 58. Minute hatten die Grazer die große Möglichkeit auf das 1:3. Gustafsson holte Lavric im Strafraum regelwidrig von den Beinen. Den fälligen Foulelfmeter trat der Gefoulte selbst – doch "Super-Eddie" blieb erneut siegreich. Danach hatten die Salzburger keine Probleme mehr, die Partie nach Hause zu spielen. Der 16. Saisonsieg war hochverdient.

Kurios: Kurz vor Schluss wurde Trainer Stevens von Schiri Grobelnik wie schon beim 0:2 im Cup in Graz auf die Tribüne verbannt. Dort packte der Niederländer auch noch einen Kameramann am Kragen. Eine Strafe wird wohl folgen.

von Philipp Grill, Kronen Zeitung
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