Do, 24. Mai 2018

Frauen gewürgt?

08.05.2018 07:43

Gewaltvorwürfe: Weinstein-Ankläger tritt zurück

Der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates New York und Chefankläger in der Causa Weinstein sieht sich nun selbst Gewaltvorwürfen ausgesetzt. Mehrere Ex-Partnerinnen werfen Eric Schneiderman vor, Gewalt angewendet und sie bedroht zu haben. Zwei der Frauen sagten, der Jurist habe sie wiederholt geschlagen und gewürgt, häufig im Bett nach dem Konsum von Alkohol. Zwar stünden die Vorwürfe nicht mit seiner Arbeit im Zusammenhang, sie hinderten ihn jedoch daran, seine Aufgabe „in dieser kritischen Zeit“ wahrzunehmen, erklärte Schneiderman am Montag und gab seinen Rücktritt bekannt.

Wie der „New Yorker“ berichtet, gaben die Frauen an, sie hätten sich medizinisch behandeln lassen müssen, nachdem Schneiderman ihnen heftig ins Gesicht und gegen das Ohr geschlagen habe. Zudem soll Schneiderman vorgetäuscht haben, die Frauen zu erwürgen.

Schneiderman: „Hatte niemals nicht einvernehmlichen Sex“
Schneiderman kündigte seinen Rücktritt nur wenige Stunden nach Bekanntwerden der Vorwürfe an, die er jedoch zurückwies. „In den letzten Stunden wurden schwerwiegende Vorwürfe gegen mich erhoben, die ich entschieden zurückweise“, erklärte er. Zuvor hatte er bereits erklärt, niemals jemanden angegriffen und niemals nicht einvernehmlichen Sex gehabt zu haben.

Schneiderman hatte im Februar die Produktionsfirma Weinstein Company des einstigen Hollywood-Moguls Harvey Weinstein verklagt, weil die Firma es versäumt habe, Angestellte trotz deren Beschwerden vor sexuellen Übergriffen Weinsteins zu schützen.

 krone.at
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