Mo, 23. April 2018

„Krone“-Ombudsfrau

22.03.2018 11:00

Tirolerin von Modekette zu Unrecht gemahnt

Eine Leserin hatte bei einer Modekette zwei Winterparkas geordert – und retourniert. Trotzdem forderte man sie später auf, für die Artikel zu bezahlen. Doch statt den offenbar passierten Fehler zu korrigieren, wollte man der Tirolerin dann auch noch das Inkasso schicken!

„Weil die Jacken nicht meinen Vorstellungen entsprachen, habe ich sie zurückgeschickt“, so Silvia G., die dachte, damit sei alles erledigt. Weit gefehlt, denn Anfang des Jahres wurde Frau G. von der Modekette überraschend gemahnt. „Neben dem Rechnungsbetrag wurden acht Euro Mahngebühr gefordert“, so die Leserin weiter. Sie rief den Kundenservice an, gab die Sendungsnummer der Post durch, wurde dann aus der Leitung geschmissen. Weil kein Rückruf erfolgte, schrieb Frau G. mehrere E-Mails. Statt einer Antwort erhielt sie kurz darauf eine weitere Mahnung. Samt Ankündigung der Übergabe des Falls an ein Inkassobüro, weshalb sich die Leserin verärgert an die Ombudsfrau wandte.

Auf Anfrage räumte H&M ein, dass der Fehler auf Unternehmensseite gelegen habe. Das Kundenkonto sei ausgeglichen, es werde keine weitere Zahlungsaufforderung geben. Darüber hinaus habe man sich für die Unannehmlichkeiten auch entschuldigt. Komisch, denn Frau G. teilte der Redaktion letzte Woche mit, dass sich diesbezüglich niemand bei ihr gemeldet habe!

 Ombudsfrau
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