So, 27. Mai 2018

Übergriffsvorwürfe

01.03.2018 14:45

Ryan Seacrest: Mega-Skandal vor Oscarverleihung!

Er habe sie in Unterwäsche umarmt und ihren Kopf zu seinem Schritt gezogen, als sie ihm die Schuhe zuband. Ryan Seacrest ist eigentlich der Superstar des Entertainment-Senters „E!“. Seine Red-Carpet-Interviews live vom roten Teppich der Oscarverleihung sind seit vielen Jahren einer der Höhepunkte der Award-Season. Doch in diesem Jahr könnte es für den Talkmaster einsam werden. Seine ehemalige Stylistin beschuldigt ihn massiver sexueller Übergriffe. Viele Stars wollen oder sollen Seacrest deshalb meiden.

Ryan Seacrest ist seit Jahren eine feste Größe am roten Teppich der Oscarverleihung - doch dieses Jahr wollen die PR-Berater ihre Schützlinge von ihm fernhalten. Der Grund: Ihm werden schwere Vorwürfe gemacht. 

Seine frühere Stylistin Suzie Hardy behauptet, jahrelang von Seacrest belästigt worden zu sein. Angeblich hat der Moderator sich ihr mit unerwünschter sexueller Aggression genähert und sie unter anderem mit erigiertem Penis umarmt, während er nur Unterwäsche trug. Auch in ihren Intimbereich soll er geprapscht und ihr einmal so hart auf den Po geschlagen haben, dass der Handabdruck noch Stunden später sichtbar gewesen sei. Als sie ihm die Schuhe zugebunden habe, soll er ihren Kopf zu seinem Schritt gezogen haben. Sie habe die Belästigungen lange erduldet, weil sie als alleinerziehende Mutter für eine Tochter sorgen musste.

Seacrest weist alle Vorwürfe entschieden von sich. Die Vorwürfe seien untersucht worden und nach Monaten, in denen es Gespräche mit ihm, der Frau sowie mit Zeugen gegeben habe, sei sein Name reingewaschen worden. Auch sein Sender sieht die Vorwürfe als entkräftet. Seacrest erklärte, Hardy behaupte schreckliche Dinge, die nicht stimmten, und sie habe mehrmals versucht, für ihr Schweigen Geld von ihm zu bekommen. Das Magazin „Variety“, das die Anschuldigungen Hardys veröffentlicht hatte, habe weder mit ihm noch mit anderen glaubwürdigen Zeugen gesprochen und sich nicht die Mühe gemacht, nach den Beweisen zu fragen, die während der Ermittlungen gefunden worden seien. 

Aber so leicht ist die Geschichte nicht zu begraben. Künstlerinnen, die ihre #metoo-Erfahrungen offenbart haben, wolle man nicht in die Situation bringen, von Seacrest interviewt zu werden, erklärten PR-Leute in Hollywood. Unter anderem haben Reese Witherspoon und Gwyneth Paltrow über ihre Erfahrungen mit Übergriffen und Missbrauch gesprochen. 

Pamela Fidler-Stolz
Pamela Fidler-Stolz

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