So, 19. November 2017

Beutetour beendet

01.10.2009 13:39

Einbrechertrio nach 41 Straftaten von Polizei geschnappt

Ermittler aus Österreich und Ungarn haben einem Einbrechertrio, das in Niederösterreich und dem Burgenland insgesamt 41 Straftaten begangen haben soll, das Handwerk gelegt. Den Verdächtigen werden unter anderem Einbrüche in Wohnhäuser und Baucontainer angelastet. Ins Visier kamen sie im Zuge einer Diebstahlserie, bei der Autofelgen erbeutet wurden. Der entstandene Gesamtschaden wird auf 44.000 Euro geschätzt, bestätigte die Polizei am Donnerstag.

Ab März sei es in den Bezirken Bruck an der Leitha und Neusiedl am See (Burgenland) zu mehreren Einbrüchen und Diebstählen gekommen, bei denen auch einige Male Felgen von Autos gestohlen wurden, so ein Ermittler. Um die Felgen abmontieren zu können, bockten die Täter die Pkw auf Hohlblocksteinen auf.

Durch Datenaustausch Coups in Österreich aufgeflogen
Nach einem Diebstahl in Andau (Burgenland) war einer der Verdächtigen, ein 25-jähriger Ungar, von den Behörden im Nachbarland gestoppt worden. In seinem Wagen fanden die Beamten Alufelgen. Durch einen Datenaustausch wurden die österreichischen Ermittler auf den Mann aufmerksam und stießen auf einen Zusammenhang mit der Diebstahlserie in Österreich.

Von Streife gestoppt
Als eine Streife ihn im Mai schließlich in Neudorf (Burgenland) stoppte, klickten die Handschellen. Nach seinen zwei Komplizen wurde vorerst weiter gesucht. Sie gingen im August nach einem Einbruch in ein Gasthaus in Potzneusiedl (Burgenland) ebenfalls einer Polizeistreife ins Netz.

Verdächtige sitzen in U-Haft
Der Aktionsradius des Trios erstreckte sich vorwiegend auf den Raum südlich von Wien und das Nordburgenland. Bei ihren Coups überkletterten die Täter auch Zäune von Grundstücken und gingen dann auf Beutesuche. Die Verdächtigen sitzen laut Polizei derzeit in Untersuchungshaft.

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