Sa, 16. Dezember 2017

Große Unsicherheit

18.09.2009 14:54

Niederösterreicher haben große Job-Sorgen

Nur rund jeder zehnte Österreicher glaubt an eine hohe allgemeine Arbeitsplatzsicherheit, vor allem die Niederösterreicher sehen dabei der Zukunft wenig optimistisch entgegen. Doch zumindest was den eigenen Job anbelangt, glauben immerhin drei Viertel, dass er ungefährdet ist. Das hat eine am Freitag veröffentlichte Studie des Linzer Meinungsforschungsinstitutes "spectra" ergeben.

Von den 1.005 im Juli befragten Personen erklärten elf Prozent, sie würden ganz allgemein die Sicherheit der Arbeitsplätze in Österreich als hoch einschätzen. Das ist im Vergleich mit Umfragen aus dem Jahr 2007 ein Rückgang um zehn Prozentpunkte, aber genauso hoch wie 2005. Die positivste Einschätzung kommt von den oberen sozialen Schichten: Maturanten, Akademiker, leitende Angestellte, Selbstständige und Freiberufler, die eine hohe Kaufkraft besitzen.

Nur sechs Prozent erwarten Besserung
Auch die Erwartungen für die nunmehr kommenden zwölf Monate entsprechen etwa der Stimmung im Jahr 2005: Eine Verschlechterung befürchten 59 Prozent - das ist gegenüber 2007 eine Zunahme von 27 Prozentpunkten -, mit einem Gleichbleiben rechnen 25 Prozent - eine Abnahme um 21 Prozentpunkte. Eine Verbesserung der Arbeitsplatzsicherheit erwarten nur sechs Prozent, was ein Minus von fünf Prozentpunkten bedeutet.

So gut wie ungebrochen ist hingegen der Optimismus, was den eigenen Arbeitsplatz betrifft. 75 Prozent gehen davon aus, dass sie sich "sehr sicher" oder zumindest "ziemlich sicher" sein können - im Vergleich zu 2007 um zwei Prozentpunkte weniger. 16 Prozent erklärten: "Ich muss mir Sorgen machen" - fünf Prozentpunkte mehr. Gleichbleibend drei Prozent schätzen ihren Arbeitsplatz als "sehr unsicher" ein.

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