So, 19. November 2017

„Denkzettel“

09.09.2009 12:05

Mit Baseballschläger auf Direktor eingedroschen

Ein 20-Jähriger ist am Landesgericht St. Pölten nicht rechtskräftig zu einer Haftstrafe von 18 Monaten, davon vier Monate unbedingt, verurteilt worden. Der Bursch hatte am 23. September 2008 den Direktor seiner damaligen Schule mit einem Baseballschläger attackiert und dem 45-Jährigen mehrere Schläge versetzt.

Am Tag der Tat hätte der damals 19-Jährige zu einer Nachprüfung in der Höheren Lehranstalt für Tourismus in Krems antreten sollen. Zum Test erschien der Schüler nicht, in der Bildungseinrichtung aber schon - in der Absicht, einem Lehrer einen "Denkzettel" zu verpassen, weil er sich ungerecht behandelt gefühlt habe.

Schläger aus Rucksack geholt und zugeschlagen
Als der Schulleiter den Burschen sah, bat er ihn in die Kanzlei, um dessen Nichtantreten zu besprechen. Daraufhin eskalierte die Situation. Laut Staatsanwaltschaft holte der junge Mann den Schläger aus dem Rucksack und schlug zu. Dem Attackierten gelang die Flucht, der Schüler wurde von Lehrerkollegen überwältigt und der Polizei übergeben.

Das Opfer erlitt eine Gehirnerschütterung, Prellungen und eine Rissquetschwunde am Kopf. Im Februar hatte sich der Angeklagte bekannt und reuig gezeigt.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden