So, 22. Oktober 2017

War es doch Mord?

31.08.2009 18:57

Tod von „Rolling Stone“ Jones wird neu untersucht

40 Jahre nach dem mysteriösen Tod des Rolling-Stones-Gitarristen Brian Jones (links im Bild neben "Rolling Stone" Mick Jagger) nimmt die britische Polizei neue Ermittlungen zu den Todesumständen auf. Im Zusammenhang mit dem Tod des damals 27-jährigen Musikers lägen ihr neue Informationen eines Journalisten vor, erklärte die Polizei in Essex am Montag. Die Dokumente würden jetzt überprüft. Es sei jetzt aber noch zu früh, um etwa über das mögliche Ergebnis der Untersuchung zu sagen.

Jones starb im Juli 1969. Die Leiche wurde damals im Swimmingpool seines Anwesens in Sussex entdeckt. Ein Gerichtsmediziner kam zu dem Schluss, dass Jones unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen ertrunken sei. Über die Todesumstände gab es allerdings immer wieder Spekulationen.

Angeblich Mord auf Sterbebett gebeichtet
Wie die "Mail on Sunday" berichtete, könnte Jones demnach von einem befreundeten Bauunternehmer ermordet worden sein. Doch Gerüchte, dass Jones Opfer eines Verbrechens war, gab es schon früher. Im Jahr 2004 hatte ein Filmemacher nach zehnjähriger Recherche ebenfalls den Bauunternehmer Frank Thorogood als möglichen Mörder des Gitarristen ausfindig gemacht. Demnach habe er die Tat 1993 auf dem Sterbebett gebeichtet. Die beiden sollen wegen der Kosten für Umbauten in Jones' Anwesen bei London Streit miteinander bekommen haben.

Der für seine Exzesse berüchtigte Musiker war tot aus dem Pool seines Landsitzes geborgen worden. Nach Erkenntnissen der Polizei war der 27-Jährige nachts unter Drogeneinfluss in den Pool gesprungen und an einem Asthma-Anfall gestorben. Jones war in den Anfangsjahren der Stones neben Mick Jagger das Idol für Millionen. Wenige Wochen vor seinem Tod trennten sich die Wege: Je nach Lesart wurde er entweder aus der Band geworfen oder kehrte ihr selbst den Rücken.

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