Sa, 18. November 2017

In Klinik eingeliefert

05.08.2009 10:33

Geistig Verwirrter flüchtet vor Polizei nach Bayern

Ein 53-jähriger Autolenker aus der Stadt Salzburg ist am Dienstagabend in Oberndorf vor der Polizei geflüchtet. Alle Versuche, ihn anzuhalten schlugen fehl – er fuhr über die Staatsgrenze nach Deutschland. Dort konnten bayerische Polizisten den Mann anhalten und ihren österreichischen Kollegen übergeben.

Der 53-Jährige war gegen 18.15 Uhr mit seinem Auto auf der St. Georgener Landesstraße Richtung Oberndorf unterwegs. Beim Knoten Oberndorf Nord wollte ihn eine Polizeistreife anhalten. Der Salzburger ignorierte jedoch alle Haltezeichen und fuhr einfach weiter Richtung Staatsgrenze.

Sprung zur Seite
Im Stadtgebiet von Oberndorf versuchte ein Beamter der örtlichen Polizeiinspektion, den Mann zum Anhalten zu bewegen. Davon unbeeindruckt fuhr der 53-Jährige direkt auf den Polizisten zu, dieser konnte sich nur durch einen Sprung zur Seite retten.

Polizist verletzt
Vor der Länderbrücke musste der Salzburger in einer Kolonne kurz anhalten. Diesen vermeintlich günstigen Zeitpunkt wollte ein Polizist in Zivil nutzen, um die Beifahrertür des Wagens zu öffnen. In diesem Moment stieg der Flüchtende aufs Gas. Der Polizist wurde am Daumen verletzt, der 53-Jährigen fuhr über die Grenze.

In CDK eingeliefert
Deutsche Polizisten konnten den Mann schließlich anhalten und vorläufig "in Verwahrung" nehmen. Da gegen ihn ein Aufenthaltsverbot in Deutschland besteht, übergaben die bayerischen Beamten den Salzburger ihren österreichischen Kollegen. Der offensichtlich geistig verwirrte Mann wurde vom Amtsarzt in die Christian Doppler Klinik eingewiesen.
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