So, 19. November 2017

„Bin Privatmensch“

12.05.2009 14:18

Todkranke Fawcett von Rummel genervt

Die todkranke US-Schauspielerin Farrah Fawcett ("Drei Engel für Charlie") beschwert sich im bisher einzigen Interview seit ihrer Krebserkrankung über den Rummel um ihre Person. "Es ist sehr viel einfacher, etwas durchzumachen und damit fertig zu werden, wenn man nicht wie durch ein Mikroskop beobachtet wird", sagte die 62-Jährige laut "Los Angeles Times". "Es sollte Bereiche geben, die tabu sind."

Das Interview fand bereits im vergangenen August statt. Fawcett habe jedoch darum gebeten, es erst im Zusammenhang mit der geplanten Fernsehdokumentation über ihren Kampf gegen den Krebs zu veröffentlichen, schrieb die Zeitung. "Es wird eine gute Zeit dafür geben. Und was ich dann zu sagen habe, wird wichtiger sein", sagte die Schauspielerin. Die von ihr gemeinsam mit ihrer Freundin Alana Stewart produzierte Zwei-Stunden-Dokumentation über ihre Krankheit soll an diesem Freitag im US-Fernsehsender NBC ausgestrahlt werden.

Keine Heilungschancen: Krebsbehandlung eingestellt
Fawcett leidet seit September 2006 an einer seltenen Form von Krebs am Darm-Ende. Inzwischen sind auch andere Organe befallen, unter anderem die Leber. Ihr langjähriger früherer Lebensgefährte, der "Love Story"-Schauspieler Ryan O'Neal, sagte kürzlich, die Behandlung sei weitgehend eingestellt worden.

In dem Interview wirft Fawcett der Universitätsklinik von Los Angeles vor, dass Einzelheiten aus ihrer Krankenakte an die Öffentlichkeit getragen wurden. "Ich bin ein Privatmensch", sagte sie. "Ich mag es nicht, wenn andere Leute Sachen von mir wissen. (...) Es wäre gut, wenn ich einfach gesund werden könnte. Und wenn ich dann selbst entscheide, an die Öffentlichkeit zu gehen, wäre es okay."

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