Do, 19. Oktober 2017

Friede mit Vorbehalt

06.05.2009 15:32

Shakehands zwischen Keszler und Heinzl

Als hätten wir es nicht geahnt: Dominic Heinzl darf doch zum Life Ball, der Frieden zwischen ihm und Ball-Vater Gery Keszler ist offenbar wieder hergestellt. Eine vom PR-Profi Wolfgang Rosam organisierte Aussprache zwischen Keszler und dem ATV-Moderator endete mit einem Shakehands der beiden. Was Heinzl aber nun noch wurmt: Er warte auf eine Entschuldigung Keszlers, und eine Akkreditierung habe er trotz der Versöhnung auch nicht erhalten. "Somit ist das Berichterstattungsverbot nach wie vor aufrecht!", hielt "Mr. Hi Society" in einer Aussendung fest. Oliver-John Perry, Sprecher des Life Balls, beruhigte aber: "Es gibt eine mündliche Zusage. Er ist zugelassen."

Heinzl war zuvor wegen seiner Berichterstattung im vergangenen Jahr ausgeladen worden. Keszler argumentierte bei der Life-Ball-Pressekonferenz, der Moderator habe ein Bild gezeichnet, auf dem sich am Life Ball "50 Prozent HIV-Infizierte auf die anderen stürzen und jeder mit einer HIV-Infektion nach Hause geht". Zudem hätte er lediglich die offenherzig gekleideten Partygäste gefilmt, aber nicht über die sozialen Projekte berichtet.

Der "Hi Society"-Moderator protestierte nach Bekanntwerden der verweigerten Akkreditierung lautstark: "Gery Keszler lügt. Der, der Toleranz predigt, ist intolerant." Zum Beweis schickte Heinzl eine "eindrucksvolle Auflistung unserer wohlwollenden Berichterstattung zum Thema über die vergangenen Jahre: sämtliche Sideevents, Life-Ball-Projekte, Vorberichterstattungen mit Schwerpunkt Charity, Life-Ball-Apres-Berichten und 'Was geschieht mit den Einnahmen?'".

Die Vorgeschichte sowie ein Interview mit Dominic Heinzl findest du in der Infobox!

"Beim Ball selbst sind wir weiterhin Party-Reporter"
Seine Berichterstattung will Heinzl heuer trotzdem nicht ändern. "Wir werden genau so berichten wie in den Jahren zuvor", so "Mr. Hi Society". Im Vorfeld wolle man die verschiedenen Projekte des Life Balls vorstellen, "am Tag des Festes selbst sind wir aber Party-Reporter".

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