Sa, 26. Mai 2018

Sperre aufgehoben

12.10.2008 14:21

Tauerntunnel nach Lkw-Brand wieder frei

Nach dem Brand eines Lkws im Tauerntunnel, wegen dem Großalarm bei drei Salzburger Feuerwehren ausgelöst werden musste, ist die Totalsperre des Tunnels am Sonntag wieder aufgehoben. Der Laster hatte gegen Samstagmittag auf der Tauernautobahn, der A10, in Richtung Salzburg in der Mitte des Tunnels Feuer gefangen. Der Lenker konnte sich in Sicherheit bringen, auch andere Personen wurden nicht verletzt.

Wie der ÖAMTC Sonntag früh meldete, konnte der Tauerntunnel nach den Sanierungsarbeiten gegen 9.20 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die entstandenen Elektrikschäden an Funk- und Beleuchtungskabel wurden behoben und anschließend der Tunnel gereinigt.

Keine Verletzten trotz starker Rauchentwicklung
Der mit Lebensmitteln beladene Sattelschlepper war am Samstag gegen 13.00 Uhr in dem Tunnel aufgrund eines technischen Defektes in Brand geraten. Der Lenker des Lkws, ein tschechischer Staatsbürger, stieg bei einem anderen Fahrzeug zu und konnte auf diesem Weg den Tunnel unversehrt verlassen. Der nachfolgende Verkehr wurde aus dem Tunnel ausgeleitet. Verletzt wurde niemand. "Die Lüftungsanlage hat gut funktioniert", sagte Philipp Santner, Katastrophenreferent des Lungaus.

Starke Rauchentwicklung im Tunnel
Der Löscheinsatz erfolgte von Norden durch die Feuerwehr Flachau. Aufgrund der starken Rauchentwicklung hätten die Feuerwehren St. Michael und Zederhaus nicht zur Brandstelle vordringen können. Erst durch den Einsatz zusätzlicher Großraumlüfter konnte gegen 15.30 Uhr "Brand aus" gegeben werden. Nach der Bergung des Sattelschleppers wurde der Tunnel von Technikern und Statikern auf Schäden untersucht.

Keine Verletzten
Schon bei der Brandentstehung hatten die Tunnelportale über die Rauchmelder sofort auf "Rot" geschaltet. Die anderen im Tunnel befindlichen Fahrzeuge konnten rasch ausgeleitet werden. Es gab keine Verletzten. Gegen 15.30 Uhr meldete die Feuerwehr Flachau, die vom Nordportal aus zum Einsatzort gefahren war, "Brand aus".

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