So, 25. Februar 2018

"Unnötige Knallerei"

27.09.2008 14:08

Nagl fordert Verbot für alle Silvester-Kracher

"Laut, gefährlich, unnötig, unerträglich" - ÖVP-Bürgermeister Siegfried Nagl will ein Verbot für Silvester-Kracher. Feuerwerke werden weiter erlaubt sein, allerdings nur mehr zwischen 22 und 0.30 Uhr. Die Rechtsabteilung der Stadt prüft, wie das Verbot am besten umgesetzt wird. Nagl wäre ein Verkaufsverbot für Kracher am liebsten.
"Schweizer-Kracher, Piraten usw. dienen nur der Lärmbelästigung", wettert Nagl. Zudem würden zu Silvester zahlreiche Jugendliche und Kinder verletzt. Eltern, die mit ihren Kindern zum Jahreswechsel in die Innenstadt pilgern, um sich das große Feuerwerk anzusehen, müssten um die Sicherheit ihrer Kleinen besorgt sein. Von Sachschäden an Jacken oder Hosen gar nicht zu reden.

Verbot soll noch 2008 wirksam werden
Noch heuer soll das Silverster-Kracher-Verbot in Kraft treten. Nagl: "Ich werde alles unternehmen, um das gemeinsam mit dem grünen Koalitionspartner umzusetzen. Am liebsten wäre mir, wenn überhaupt der Verkauf untersagt würde."

Ob das möglich ist, wird derzeit von der Rechtsabteilung der Stadt Graz geprüft. Aber: Schon jetzt ist Lärmbelästigung eigentlich verboten. Die Stadt hätte folglich die Handhabe einzuschreiten, zum Beispiel durch die Ordnungswache. Die wäre mit einer flächendeckenden Überprüfung allerdings überfordert, weil es schlicht nicht genügend Personal gibt.

Das Abschießen von Feuerwerksraketen wird weiterhin erlaubt sein, jedoch nur mehr zwischen 22 und 0.30 Uhr. Nagl: "Wir wollen die Feuerwerke in vernünftige Bahnen lenken."

von Gerald Richter, "Steirerkrone"

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