Mi, 22. November 2017

Millionenpleite

15.08.2008 19:34

Verona im Visier der Staatsanwaltschaft?

Verona Pooth findet nach der Millionenpleite ihres Mannes keine Ruhe: Jetzt soll die 40-Jährige wegen eines Steuerdelikts auch im Visier der Staatsanwaltschaft sein, wie am Freitag aus Ermittlerkreisen bestätigt wurde. Die Staatsanwaltschaft in Düsseldorf hielt sich dagegen bedeckt: "Wir geben dazu keine Stellungnahme ab", sagte ein Sprecher. Die 40-Jährige, die in die Pleite-Affäre ihres Ehemannes Franjo verstrickt sein soll, äußerte sich am Freitag auf Anfrage zunächst nicht dazu.

Verona Pooth soll sich Medienberichten zufolge private und eigene geschäftliche Ausgaben von Maxfield, der Firma ihres Mannes, bezahlt haben lassen, ohne dies als geldwerten Vorteil zu versteuern. So sollen Reisen, Anschaffungen sowie die Dienste ihres Chauffeurs und Leibwächters von Maxfield bezahlt worden sein.

Die einstige "Miss Deutschland" hat bislang stets beteuert, mit den geschäftlichen Aktivitäten ihres Mannes nichts zu tun zu haben. Ehemalige Maxfield-Mitarbeiter hatten dagegen schon früher behauptet, private Ausgaben der Pooths seien von Maxfield bezahlt worden. Zudem sollen Maxfield-Mitarbeiter für Verona Pooths Kosmetikfirma "Veronas Dreams" gearbeitet haben. Franjo Pooth hatte beim Finanzamt Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung erstattet.

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